Am Sonntag kommt es zum Rückspiel zwischen Preußen Münster und dem VfL Osnabrück, das ohne Gästefans ausgetragen wird. Auch beim Hinspiel blieb der Gästeblock geschlossen. Der Polizeieinsatz beim vergangenen Derby ohne Gästefans war teurer, als der Einsatz bei vorherigen Derbys.
Höhere Polizeikosten bei Derby mit Gästeverbot
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Dies geht aus der Antwort der Landesregierung Niedersachsen auf die Kleine Anfrage des FDP-Politikers Jan-Christoph Oetjen hervor. Darin heißt es: „Die anzusetzenden Kosten für die Einsatzbewältigung der Polizei anlässlich der Begegnung zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster am 23. September 2015 inklusive der Versammlungslage waren höher als bei den vorgehenden Begegnungen der beiden Mannschaften.“
Die Osnabrücker Ultras fanden das letzte absurd
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Beim Hinspiel waren demnach 367 Polizisten, 14 Polizeihunde, 13 Polizeipferde, drei Wasserwerfer und ein Hubschrauber im Einsatz. Dies kostete insgesamt 153.456 Euro. Die Landesregierung stuft den Polizeieinsatz als „verhältnismäßig“ ein und betont, dass es bei vorherigen Derbys zu mehrfach zu Verletzten, z.B. durch Pyrotechnik kam, beim Derby im September 2015 jedoch nicht. Die Versammlung der Preußen Münster Fans habe die Kosten erhöht, das Versammlungsrecht sei jedoch ein hohes Gut.
Morgen und Übermorgen werden sowohl die Preußen Münster, als auch die VfL Osnabrück Fans in Münster gegen Gästefanverbote demonstrieren, bevor es am Sonntag im Preußen-Stadion zum Derby kommt, bei dem Gästefans nicht zugelassen. Die Deviants Ultras werden das Spiel boykottieren. (Faszination Fankurve, 04.03.2016)
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