Der B-Block Würzburg ruft für das Heimspiel der Würzburger Kickers gegen Bremen II einen 19:07 Minuten langen Stimmungsboykott aus, um gegen die öffentlich gewordenen Fusionspläne des eigenen Vereins zu protestieren. Dieser prüft aktuell ein Zusammengehen u.a. mit dem ewigen Rivalen Würzburger FV.
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Der B-Block Würzburg beim Heimspiel gegen Münster
Bild: Würzburger Expertenrunde
Der B-Block Würzburg will dagegen morgen unter dem Motto „Der Fusion entgegentreten! Name und Tradition erhalten! Keine Fusion mit dem WFV!“ protestieren. Die Ultras der Würzburger Kickers sehen durch die Fusionspläne die seit 1907 bestehende Tradition ihres Vereins in Gefahr. Einem Zusammenrücken der Vereine im Jugendbereich steht die Gruppe offen gegenüber. Der B-Block befürchtet jedoch, dass eine Fusion der Würzburger Kickers mit dem Würzburger SV und dem Post SV Sieboldshöhe angestrebt wird. Die Ultras haben deshalb Angst, dass Vereinsname und Farben geändert werden könnten.
„Retortenvereine gibt es genug“, meint der B-Block, der dem eigenen Verein morgen durch den Stimmungsboykott, der von der Länge her an das Gründungsjahr des Vereins angelehnt ist, zeigen will, wie es in Würzburg aussehen würde, wenn die Fans einem neuen Verein nach einer Fusion den Rücken kehren würden. (Faszination Fankurve, 04.03.2016)
Faszination Fankurve dokumentiert den Boykottaufruf des B-Blocks aus Würzburg:


