Ultras des 1. FC Heidenheim präsentierten am Sonntag beim Heimspiel gegen den VfL Bochum gleich zwei Choreografien. Zum einen wurde verstorbenen Mitgliedern der Fanszene gedacht, zum anderen ein Spieler verabschiedet. Die VfL Bochum Fans reisten mit einem Sonderzug an und marschierten zum Stadion.
„Wunden heilen, Tränen trocknen, Jahre vergehen – Doch die Erinnerung an euch bleibt bestehen“ lautete das Motto der Choreografie, die an Hendrik und Steffen, zwei Mitglieder der Heidenheimer Fanszene, die 2011 verstarben, erinnerte.
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Die zweite Choreografie der Heidenheim Fans
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In der zweiten Halbzeit wurde dem FCH-Spieler Tim Göhlert, der mit 31 Jahren seine Fußballkarriere beendet und von nun an als Arzt arbeiten wird, mit einer Choreografie verabschiedet. „Danke Tim“ war auf am Dach des Albstadions hochgezogenen Fahnen neben seiner Rückennummer 16 und einem Foto von ihm zu sehen. Die Choreografie war über 20 Minuten während der zweiten Halbzeit zu sehen.
Der Sonderzug der Bochum Fans
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„Viele haben aufgrund der Choreo für Tim Göhlert die Tore zum 0:2 und 0:3 nicht gesehen… Aber egal, es ging darum einem verdienten Spieler ehrwürdig zu danken. Danke, dass ihr soviel Verständnis aufgebracht habt. Wie ihr sicher selber wisst, sind Choreos meistens nur kurze Zeit zu sehen. Umso besonderer war es, dass die Choreo für Tim annähernd 20 Minuten zu sehen war“, erklärten Heidenheim Fans im Nachhinein zu der Sichtbehinderung. Göhlert war elf Jahre lang beim 1. FC Heidenheim beschäftigt.
Der Fanmarsch der Bochum Fans zum StadionBild: Photomafia-Bochum.de
Die VfL Bochum Fans reisten mit einem Sonderzug nach Heidenheim und organisierten einen Fanmarsch zum Albstadion. Im dortigen Gästeblock zeigten sie eine Konfetti und Fahnenmeer hinter der „Vorwärts VfL Bochum“ Fahne und feierten einen 2:4 Auswärtssieg. (Faszination Fankurve, 17.05.2016)
Konfetti und Fahnenmeer der VfL Bochum Fans
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