Marion Schönle, die Mutter des FC Augsburg Ultrà Simon, der seit Monaten mit den Folgen eines schweren Autounfalls zu kämpfen hat, der sich auf der Rückfahrt von einem Pokalspiel ereignete, hat sich erstmals öffentlich zum Zustand von Simon geäußert und beschreibt die Solidarität der FCA-Ultras.
In der Augsburger Allgemeinen bedankt sich die Mutter bei allen Personen, die sich mit Simon solidarisiert und ihm geholfen haben. Das Gehirn von Simon sei weiterhin geschädigt, doch er mache weiter Fortschritte.
Von den Solidaritätsaktionen der Augsburger Ultràszene war die Mutter überrascht: „Dass das so ein Netzwerk, so ein Zusammenhalt ist, war mir gar nicht bewusst. Ich hab gewusst, da geht er hin, da hat er seine Kumpels, aber dass die so zu ihm stehen und er so beliebt ist, war mir nicht bewusst“, sagte sie der Zeitung. Negative Äußerungen über Ultras kann Marion Schönle deshalb nicht leiden: „Jeder, der etwas Negatives über die Jungs sagt, bekommt es mit mir zu tun. Ich weiß nicht, wo es so viel Unterstützung gibt für jemanden, der Hilfe braucht.“ Auch der FC Augsburg habe viel Hilfe geleistet und Hotel- und Hubschrauber-Rechnungen beglichen. Zudem war ein Spieler bei Simon zu Besuch.
Nun wächst bei der Mutter jedoch die Angst, dass Simon die Reha-Klinik wechseln muss, obwohl er in der aktuellen Klinik große Fortschritte mache und sogar schon vor dem Fernseher mitbekommen haben soll, als im Augsburger Stadion die FCA-Spieler mit einem „Simon, du wirst siegen“ Plakat auf dem Rasen liefen.
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Foto: Faszination Fankurve




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