​FCN distanziert sich von UN94 & BdA

Faszination Fankurve 18.10.2016 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Unter dem Titel „Für eine friedliche Fankultur“ hat der 1. FC Nürnberg eine Stellungnahme zu den Vorfällen beim Zweitligaspiel in Karlsruhe am vergangenen Sonntag veröffentlicht. Darin macht der Verein die Ultràgruppen Banda di Amici und Ultras Nürnberg für die Vorfälle verantwortlich.

„Während der zweiten Halbzeit der Partie provozierten Anhänger der Gruppierungen Ultras Nürnberg 1994 und Banda di Amici die Fans des Karlsruher SC und nahmen damit, trotz einer 2:0-Führung des Club, billigend einen Spielabbruch in Kauf“, heißt es in der Stellungnahme des Vereins. Der Club distanziert sich von Böllern, Rauchtöpfen und Raketen, die gezündet wurden und will sich bei der Überführung von beteiligten Personen helfen. „ Böller und Leuchtspuren sind äußerst gefährlich und haben in keiner Fankultur eine Daseinsberechtigung“, heißt es dazu vom Club.

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Die Pyroaktion von FCN-Fans in Karlsruhe.
Bild: Faszination-Nordkurve.de

Sollten beteiligte Vereinsmitglieder überführt werden, will der Verein diese ausschließen. Weiter richtet der Verein die Frage in Richtung der beteiligten Personen, ob man aus Bochum nichts gelernt habe. Beim Auswärtsspiel 2010 in Bochum erlitten FCN-Fans bei eine Pyroshow schwere Verbrennungen. Die Nürnberger Fanszene verzichtete danach vorerst auf den Einsatz von Pyrotechnik. Der Club wirft den Ultras nach den Vorfällen in Karlsruhe vor, dass es ihnen nur um die eigene Gruppierungen, nicht jedoch um den Verein gehe. (Faszination Fankurve, 18.10.2016)

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Die Pyroaktion von FCN-Fans in Karlsruhe.<br />
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