Die Berliner Ultràgruppe Harlekins Berlin zeigte am Samstag beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln ein Plakat als Antwort auf ein Spruchband der Wilden Horde, weshalb den Hertha Fans medial Homophobie vorgeworfen wurde (Faszination Fankurve berichtete). Nun bezog die Gruppe mit einem Foto Stellung.
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Das Plakat der Harlekins und der Phoenix Sons von 2006.
Bild: Baden Maniacs
Auf dem Foto ist ein „Ja zur Homoehe“ Spruchband zu sehen, dass die Harlekins und die befreundete Karlsruher Ultràgruppe Phoenix Sons beim DFB-Pokalspiel des KSC 2006 bei TeBe Berlin zeigten. Mit diesem Spruch sollte damals die Freundschaft zwischen beiden Ultràgruppen gefeiert werden.
Das jetzige Hochladen des Fotos dürfte als Distanzierung der Harlekins von den Homophobie Vorwürfen gewertet werden. Das Spruchband „WH'96: Lieber eine Mutter als zwei Väter!“ von Samstag war als Antwort auf das Spruchband der Wilden Horde beim letzten Hertha Gastspiel in Köln gedacht, auf dem „HB'98: Elf glückliche Väter, eine glückliche Mutter…“ geschrieben stand.
Das Spruchband der Harlekins am Samstag in der Ostkurve.
Bild: Faszination Fankurve
Bericht der Harlekins über die Saison 2014/2015.
Medial sorgte die vorgestrige Antwort der Harlekins für große Empörung. Um die Diskreditierung von Homosexuellen scheint es der Gruppe aber nicht gegangen zu sein. (Faszination Fankurve, 24.10.2016)



