Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) verteidigt gegenüber dem Sportmagazin Kicker die Einführung von Montagsspielen in der 1. Bundesliga. Ab der kommenden Saison wird es auch im deutschen Oberhaus Montagsspiele geben. Fünf sollen es im Laufe der Saison werden.
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Die Montagstermin ist in der Fanszene äußerst unbeliebt.
Bild: brc08.de
„Es geht dabei 0,0 um Kommerz und Gewinn. Aufgrund der Europa League am Donnerstag sind wir gezwungen, auf andere Termine auszuweichen“, erklärte Seifert die Beweggründe der DFL zur Einführung von Montagsspielen gegenüber dem Magazin.
Laut DFL-Argumentation sind die fünf Montagsspiele und fünf extra Spiele am Sonntag dazu gedacht, die deutschen Europa League Teilnehmer zu entlasten. Trotzdem will die DFL die Montagsspiele nicht an ein Weiterkommen der Europa League Teilnehmer knüpfen (Faszination Fankurve berichtete).
Im April 2016 betonte Seifert auch die Notwendigkeit wirtschaftlich zu wachsen, als die DFL die Einführung von Montagsspielen bekannt gab: „Gleichzeitig verbinden wir Tradition und Innovation mit der Notwendigkeit wirtschaftlichen Wachstums zur Zukunftssicherung des deutschen Profi-Fußballs auf europäischem Spitzenniveau“, erklärte Seifert damals. Nun sollen „Kommerz und Gewinn“ keinerlei Einfluss mehr auf die Entscheidung gehabt haben.



