Die Augsburger Ultràgruppe Legio Augusta kritisiert, das Ultras des FC Augsburg regelmäßig mit Geldstrafen durch das Ordnungsamt Augsburg belegt werden. Aber auch nach Auswärtsspielen in München und Ingolstadt erhielten FCA-Ultras Strafen für Banalitäten, wie das Besteigen eines Zaunes.
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Das Übersteigenen eines Zaunes sowie der Aufenthalt in einem anderen Block in der Heimkurve führte Geldstrafen vom Ordnungsamt für die Fans vom FCA mit sich.
Bild: www.vfb-bilder.de
Die Augsburger Fans erläutern in ihrem Text, dass die Polizei oftmals durch einleitete Ermittlungsverfahren versucht, die Fans zu sanktionieren. Da der Tatbestand oftmals jedoch nicht ausreicht werden diese Verfahren eingestellt. Daher schalten sich mittlerweile vermehrt Ordnungsämter ein, die einen Vorwurf konstruieren würden, um letztlich Geldstrafen von den Betroffenen zu fordern.
„Mehrere Hundert Euro Bußgeld lassen sich die Aktivisten den Aufenthalt in einem anderen Block, als der auf der Eintrittskarte Zugewiesene sowie das Übersteigen eines Zaunes kosten – alles durch die Stadionordnung legitimiert“, nennt die Legio Augusta Beispiele von Fällen, in denen das Ordnungsamt in Augsburg Geldstrafen ausgesprochen hat. In München gab es mal wieder eine Geldstrafe für die Vorsänger, die ein Megaphon benutzten. Als Grund wird hier der Lärmschutz angeführt. Wenn die Vorsänger jedoch an einer Sicherheitsbesprechung mit der Polizei teilnehmen, was für die Augsburger Ultras keine Option ist, scheint der Lärmschutz keine wichtige Rolle mehr zu spielen. Die nächsten Anwohner befinden sich vom Gästeblock aus mehrere Hundert Meter entfernt. „Die Lärmbelästigung erweist sich jedoch als unbedenklich, insofern die Vorsänger ihre Personalien abgeben und an einem Gespräch mit der Polizei teilnimmt. Selbstredend, dass es sich verbietet auf derartige Erpressungsversuche einzugehen“, heißt es dazu von den Ultras des FC Augsburg. In Ingolstadt wurde ebenfalls das Besteigen des Zauns bestraft. Die Legia Augusta sieht darin ein Reaktion auf die Pyroaktion der FCA-Fans, bei der kein Pyrozünder überführt werden konnte.
In Ingolstadt ist das Besteigen des Zauns nur nach Toren und nach dem Spiel erlaubt. Bild: Original1907.de




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