Die Fanatico Boys haben eine Stellungnahme veröffentlicht und darin bekannt gegeben, den Support bei Heimspielen vorerst einzustellen und keine Gespräche mehr mit den Vereinsoffiziellen des 1. FC Heidenheim zu führen. Auf vom Verein eingeräumte Privilegien will man freiwillig verzichten.
Die aktive Fanszene will die Heimspiele ab sofort wie Auswärtsspiele behandeln und nicht mehr auf Kooperation mit dem Verein setzen, da das Vertrauensverhältnis zwischen Fanszene und Verein komplett zerbrochen sei. Beim Auswärtsspiel am Sonntag bei Union Berlin soll die eigene Mannschaft hingegen lautstark supportet werden.
Damit gehen aktiven Fans des 1. FC Heidenheim ähnliche Wege, die Ultras in Nürnberg, Leverkusen und Mönchengladbach zuletzt einschlugen. (Faszination Fankurve, 09.05.2017)
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Diskussionen um dieses Spruchband brachten das Fass für die Heidenheimer Fanszene letztlich zum Überlaufen.
Bild: Fanatico-Boys.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Fanatico Boys:
Stellungnahme zur aktuellen Situation
Vor ein paar Wochen verpassten wir auf Grund einer höchst fragwürdigen Kollektivstrafe durch die Karlsruher Polizei das Auswärtsspiel unseres Fussballclubs. Während eine Kollektivstrafe an für sich eine Reaktion bereits rechtfertigen würde, wird dies nochmals verstärkt dadurch, dass die Form der Bestrafung das Verpassen eines Spiels darstellte und nicht eine vermeintlich „harmlosere“ wie beispielsweise ein Verbot von Schwenkfahnen.
Während es im Innenhof der Polizeikaserne noch einen kurzen Kontakt zur Heidenheimer Fanbetreuung gab, herrschte in der Woche nach diesem Vorfall Funkstille. Obwohl wir unsere Entrüstung mehr als deutlich zum Ausdruck brachten, interessierte sich scheinbar niemand in unserem Verein für die eigenen Fans.


