Die Tierrechtsorganisation PETA kürte jede Saison die Meister beim Angebot an veganen und vegetarischen Speisen. 24 Vereine der 1. und 2. Bundesliga haben an der diesjährigen Befragung teilgenommen. Die Arena auf Schalke ging dabei als Sieger hervor.
Im Wettbewerb um das beste Angebot an veganen und vegetarischen Speisen in Stadien der Bundesligen mampft sich das Stadion am Dallenberg der Würzburger Kickers in Liga zwei nur auf den letzten Rang. Neuer Veggie-Meister in der obersten Spielklasse ist die Arena auf Schalke. Der Gladbacher Borussia-Park beendet als Zweiter die Saison, Dritter ist Bayern München. Die 2. Bundesliga führen die Arena in München Fröttmaning bei Heimspielen des TSV 1860 München und das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli an.
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In der Arena auf Schalke gibt es die meisten veganen und vegetarischen Speisen.
Bild: Stadionwelt
Die Würzburger Kickers erhielten mit dem schlechtesten Angebot die Rote Laterne. Als Neuaufsteiger muss man sich erst mal in der 2. Bundesliga und dem PETA-Ranking etablieren. Beides hat auf Anhieb nicht den erhofften Erfolg für die Würzburger gebracht, was bedeutet: Abstieg in die 3. Liga und der letzte Tabellenplatz im Ranking. Bei den Würzburger Kickers wird für Vegetarier lediglich eine Laugenstange angeboten.
Der Kaderausbau der Schalker sorgte für eine Ausbeute von 50 Punkten. Tofu-Schaschlik, Gemüseburger und gebackener Blumenkohl sind nur einige Ausnahmetalente, die man im Stadion in Gelsenkirchen finden kann. Durch das breite vegane Angebot schaffen es die Knappen nicht nur auf den ersten Tabellenplatz, sondern sichern sich mit 13 angebotenen veganen Gerichten den in diesem Jahr erstmalig verliehenen Fairnesssieg.
Die Münchner rutschen mit 41 Punkten in der 1. Liga auf Platz drei ab und müssen den letztjährigen Überraschungsverein aus Gladbach (45 Punkte) an sich vorbeiziehen lassen. Das lassen die Münchner nicht auf sich sitzen: Für die nächste Saison wurden schon Verpflichtungen in Form von Dönerfalafeln und Veggie-Burgern angekündigt.



