War Angriff auf Kohorte politisch motiviert?

Faszination Fankurve 07.06.2017 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Beim Niederrheinpokalfinale in Essen kam es im Gästeblock zu einem Angriff von anderen MSV Duisburg Fans auf die Ultràgruppe Kohorte. Laut Angaben des Vereins „Zebras stehen auf“ sollen etwa zehn Personen, die früher dem Umfeld der Gruppe Division Duisburg angehörten, geschlossen zum Angriff übergegangen sein.

Zunächst sollen sich die Personen neben der Kohorte positioniert und dort rassistische „Zick-Zack-Zigeunerpack“ Gesänge angestimmt haben, bevor die Ultras, die beim Heimspiel gegen Lotte in Richtung Energie Cottbus Trainer noch ein Spruchband mit der Aufschrift „Hitlergrüße und Rassismus sind keine Fankultur“ zeigten, angegriffen wurden.

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Spruchband der Kohorte beim Heimspiel gegen Lotte.
Bild: stimmungsblock.blogspot.de

Der Verein „Zebras stehen auf“ machte die Hintergründe des Angriffs vom 25. Mai 2017 nun gegenüber der Studentischen Zeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet „akduell“ öffentlich. Der Pressesprecher des MSV Duisburg erklärte gegenüber der studentischen Zeitung, dass bisher keine Anzeige wegen des Angriffs erstattet worden sei. Die Fanbetreuung stehe aber in engem Kontakt mit der Kohorte.

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Am 11. Januar 2015 kam es schon Mal zu einem Angriff von Personen, die der Division Duisburg zugerechnet wurden, auf eine Party der Kohorte Ultras (Faszination Fankurve berichtete). Die Division Duisburg gab anschließend gegenüber Faszination Fankurve die Auflösung der eigenen Gruppe bekannt und begründete diese Entscheidung mit „Medienhetze“ gegen die Division Duisburg. (Faszination Fankurve, 07.06.2017)

Die Kohorte Ultras beim Pokalfinale in Essen.
Bild: Jawattdenn.de

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Spruchband der Kohorte beim Heimspiel gegen Lotte.<br />
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