Nachdem sich die VfB Stuttgart Ultras vom Schwabensturm kritisch zum zu Saisonbeginn eingeführten Videobeweis äußerten (Faszination Fankurve berichtete), kommt nun auch vom Q-Block Mainz fundierte Kritik an dem System. Die aktiven Mainz 05 fordern die Abschaffung des Videobeweises.
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Die Wut über den Videobeweis wächst in Mainz und anderswo.
Symbolbild: rheinhessen-on-tour.de
„Die Idee, das Spiel gerechter zu machen, klare Fehlentscheidungen zu korrigieren, mag auf den ersten Blick nachvollziehbar sein. Die tatsächliche Umsetzung und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Fußball selbst, sind zum Fiasko geworden“, heißt es in der Stellungnahme des Q-Blocks.
Die aktiven Mainz 05 Fans können, wie viele andere Fußballfans auch, nicht nachvollziehen, wann der Videoassistent zum Einsatz kommt und wann nicht. „Hinzu kommen Manipulationsvorwürfe gegen den abgesetzten Projektleiter Helmut Krug und nicht öffentlich kommunizierte Veränderungen seitens der Verantwortlichen. Krachender kann ein Projekt nicht scheitern und doch gibt es viel mehr daran zu kritisieren, als nur die mangelhafte Umsetzung“, so der Q-Block weiter, der kritisiert, dass im Stadion durch den Videobeweis die Dynamik des Spiels zerstört. Die eigentlich nur Sekunden andauernden Glücks- oder Verzweiflungsmomente, die für viele Fans beim Stadionbesuch besonders wichtig sind, werden durch den Videobeweis mehrere Minuten lang gezogen und dadurch spürbar abgeschwächt.
Auch in Freiburg äußerten Fans Kritik am Videobeweis, der vor allem bei Stadiongängern unbeliebt zu sein scheint.
Bild: nur-der-scf.de



