Seitdem auf der Mitgliederversammlung des VfL Bochum die Ausgliederung der 1. Mannschaft beschlossen wurde, stellten die Bochumer Ultràgruppen den Support ein. Für die kommenden beiden Heimspiele wird gar über einen Umzug der Ultras von der Ost- in die Westkurve spekuliert.
Die Gräben zwischen Ausgliederungsbefürwortern und Ausgliederungsgegner scheinen in Bochum immer größer zu werden. Vor der Mitgliederversammlung zeigten vor allem die Ausgliederungsgegner, wie sachlich auch ein solch emotionales Thema diskutiert werden kann. Die Arbeit der Kampagne „echt VfL“ wurde nicht nur in Bochum gelobt.
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Ultras Bochum und Melting Pott haben den Support eingestellt und hängen ihre Fahnen nicht mehr auf. Nun soll sogar erstmal ein Umzug in die Westkurve anstehen.
Bild: Photomafia-Bochum.de
Nach Verkündung des Abstimmungsergebnisses kam es in der Jahrhunderthalle in Bochum zu von Frust geleiteten Reaktionen einiger Ausgliederungsgegner (Faszination Fankurve berichtete). Doch die Bochumer Ultras haben sich in den kommenden Wochen nichts vorwerfen zu lassen, stellten sie aus Enttäuschung doch lediglich eigene Aktivitäten ein, was man ihnen nicht vorwerfen kann. Dennoch werden die verschiedenen Bochumer Ultàgruppen vor allem im Internet häufig beschimpft.
Das von den VfL Bochum Fans gewählte Fangremium erhofft sich, dass nach der „Phase der Selbstfindung“ der Bochumer Ultras und der Ausgliederungsbefürworter wieder gemeinsam an einem Strang gezogen wird und es nicht zu einer Entzweiung dieser beiden Strömungen kommt. Das Fangremium appelliert an beide Seiten, der anderen Meinung Raum zu geben und sich nicht gegenseitig zu beschimpfen. Die Mitglieder des Fangremiums repräsentieren als gewählte Fans die Anhängerschaft des VfL Bochum und stehen im Dialog mit der Vereinsführung. (Faszination Fankurve, 17.11.2017)
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme des Fangremiums zur Situation in der Bochumer Fanszene nach dem Ausgliederungsbeschlusses:


