Einer der beiden Vorsänger der Ostkurve von Hertha BSC wurde von dem eigenen Verein mit einem Stadionverbot belegt, das ihn bis mindestens zum Saisonende aus den Stadien fernhält. Im Spieltagsflyer zum gestrigen Heimspiel gegen Mönchengladbach äußerte sich der Vorsänger zu dem Stadionverbot.
„Ich habe aufgrund meines Verhaltens nach der Pokalniederlage gegen Köln ein zweijähriges Stadionverbot ausgesprochen bekommen, welches ab so sofort gilt. Dieses hat zunächst bis zum Saisonende bestand – zur neuen Saison wird es auf Bewährung ausgesetzt. Das bedeutet, ich kann heute nicht wie gewohnt zu einem Pflichtspiel von Hertha ins Olympiastadion gehen“, informierte der Vorsänger, der Kreisel genannt wird, gestern im Spieltagsflyer die Hertha-Fans in der Ostkurve.
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Nach Abpfiff des Pokalspiels gegen Köln kam es zu emotionalen Szenen.
Bild: Hertha-Inside.de
„Ich möchte nicht abstreiten, dass ich mich zu emotional benommen habe, nachdem das Spiel vorbei war. Ich habe mich in der Folge sofort persönlich bei denjenigen Vereinsmitarbeitern entschuldigt, die ich verbal unfair behandelt habe. Das war wichtig und ehrlich gemeint“, so der Vorsänger der Ostkurve weiter. Nach der bitteren 3:1 Niederlage im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln ging es in der Ostkurve emotional zu und einige Hertha-Fans gelangten dabei in den Innenraum.
Der Vorsänger drückte gestern weiter seine Enttäuschung darüber aus, von Hertha BSC mit einem Stadionverbot belegt worden zu sein und fühlt sich durch die Art der Strafe verletzt. Kreisel hätte sich von Hertha BSC eine andere Form der Sanktionierung gewünscht, auch wenn er sich im Klaren darüber ist, dass der nach dem Pokalspiel gegen Köln Grenzen überschritten habe.
Das Vorsängerpodest in der Ostkurve beim gestrigen Hertha-Heimspiel gegen Mönchengladbach.
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