Hertha-Mitglieder mehrheitlich für Verbleib in Berlin

Faszination Fankurve 21.11.2017 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Bei Hertha BSC kam es gestern zur ordentlichen Mitgliederversammlung. Dabei wurde über einen Satzungsänderunsantrag aus der Fanszene abgestimmt, mit dem ein Umzug von Hertha BSC raus aus Berlin verhindert werden sollte. Die Mehrheit der Mitglieder stimmte für den Antrag.

Die nötige Zweidrittelmehrheit wurde aber nicht erreicht. „Der Spielort der Heimspiele aller Mannschaften des Hertha B.S.C. e.V. und seiner Tochtergesellschaften befindet sich innerhalb der Stadtgrenzen von Berlin“, sollte auf Wunsch der Antragsteller in die Satzung von Hertha BSC aufgenommen werden. Hintergrund der Satzungsänderung war die Diskussion bei Hertha BSC darüber, das neue Stadion außerhalb von Berlin, also in Brandenburg, zu bauen. 

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In der Fanszene von Hertha BSC wurde kräftig für die gestrige Mitgliederversammlung mobilisiert.
Bild: Hertha-Inside.de

Gestern stimmten von den 1.285 stimmberechtigten Mitgliedern 766 Mitglieder für den Satzungsänderungsantrag und damit für den definitiven Verbleib in Berlin, 509 anwesende Mitglieder stimmten dagegen. Zwar erlangte der Antrag damit eine einfache Mehrheit, doch für die bei Satzungsänderungennotwendige Dreiviertelmehrheit wären 964 Stimmen nötig gewesen.

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Hertha BSC Präsident Werner Gegenbauer kündigte dennoch an, dass man im Verein verstanden habe, dass die Mitglieder keinen Stadionneubau außerhalb der Hauptstadt wollen. Zuletzt wurde ein Umzug nach Ludwigsfelde in Brandenburg vor den Toren Berlins in Betracht gezogen (Faszination Fankurve berichtete). Der Verein kündigte schon vorher an, die Mitglieder vor einem möglichen Wegzug aus Berlin zu befragen. (Faszination Fankurve, 21.11.2017)

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In der Fanszene von Hertha BSC wurde kräftig für die gestrige Mitgliederversammlung mobilisiert.<br />
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