Polizei Dortmund mit absurden Forderungen nach Revierderby
Faszination Fankurve28.11.20170 Kommentare
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Foto: Faszination Fankurve
Die Polizei Dortmund hat sich ausführlich zu den Vorgängen beim Revierderby am vergangenen Samstag geäußert und beschlagnahmte Gegenstände vorgestellt. Zudem fordert die Polizei reduzierte Gästekontingente, personalisierte Tickets, keine Eintrittskarten mehr für Ultras und lebenslange Stadionverbote.
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Bild: Polizei Dortmund” loading=”lazy”>
Bei der Einkesselung von Schalke-Fans gefundene Sturmhauben. Solche Gegenstände werden von Ultras benutzt, um beispielsweise bei Pyroaktionen unkenntlich zu bleiben. Bild: Polizei Dortmund
679 Schalke-Fans wurde laut Polizeiangaben am Samstag an der Kuithanstraße und weiteren 53 an der Rheinischen Straße in Dortmund von der Polizei festgesetzt und kontrolliert. Dabei wurden laut Polizeiangaben 40 Mundschützer, drei Paare Quarzsandhandschuhe, ein Scheckkartenmesser und 188 Sturmhauben gefunden. Auch Rohre, die eigentlich zum Angeln gemacht sind, von Fußballfans in ganz Europa als Fahnenstöcke eingesetzt werden, wurden von der Dortmunder Polizei als beschlagnahmte Gegenstände der Öffentlichkeit präsentiert, ohne zu erläutern, dass es sich hierbei um Stöcke handelt, die laut Stadionordnungen in deutsche Stadien mitgenommen werden dürfen.
Auch Fahnenstangen wurden von der Polizei Dortmund beschlagnahmt und präsentiert. Bild: Polizei Dortmund
Doch einzelnen Personen dürften die beschlagnahmten Gegenstände kaum zuzuordnen sein, da die Gegenstände, wie die Passivbewaffnung, bei der Ankündigung der Kontrollen auf dem Boden gelandet sein sollen. Der einzige Vorwurf gegen die über 700 Schalke-Fans, der somit aufrecht erhalten werden kann, lautet, das Anreisekonzept der Polizei unterlaufen zu haben.
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Bei den Kontrollen gefundene Mundschützer. Bild: Polizei Dortmund
Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert sogar lebenslange Stadionverbote. „Die Tatsache, dass wir die Lage polizeilich weitestgehend in den Griff bekommen haben, darf nicht verdecken, dass alle Verantwortungsträger auch abseits des Spielfelds dringend aktiv werden müssen. Die gewaltbereite Problemfanszene beider Vereine ist eine Zumutung für die fast 80.000 friedlichen Fußballfans und alle anderen Dortmunder. Vereine und der DFB müssen alles daran setzen, um identifizierte Krawallmacher und Störer vom Fußball fern zu halten“, so der Polizeipräsident. „Alle Verantwortlichen müssen diese Chaoten zur Rechenschaft ziehen – bis hin zu lebenslangen Stadionverboten. Wir können nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen!“, erklärte Lange weiter.
Auch Quarzsandhandschuhe wurden gefunden. Bild: Polizei Dortmund
Bei Ultras von Borussia Dortmund steht die Dortmunder Polizei für ihr Vorgehen und ihre Sanktionsforderungen gegen Fußballfans schon seit Monaten in der Kritik. Mit den neuesten Forderungen aus dem Dortmunder Polizeipräsidium wird sich das Verhältnis zwischen Ultras und Polizei wohl nicht verbessern. Und auch für Sicherheit würden die Vorschläge wohl kaum sorgen, hätten sie eine Erscheinen Schalker-Ultras in Dortmunder Stadionnähe wohl nicht verhindern können. Die Dortmunder Polizei will unter Berufung auf laufende Verfahren nicht weiter Stellung zu den eigenen Vorschlägen beziehen. Fraglich ist, wie die Polizei die kritisch zu sehenden Maßnahmen, wie lebenslange Stadionverbote oder einen Ausschluss von sogenannten „Problemfans“ bei der Ticketvergabe in der Praxis umsetzen würde. Reicht es schon aus, dass man sich nicht an das von der Polizei empfohlene Anreisekonzept hält, um bei der Polizei als Problemfan zu gelten? (Faszination Fankurve, 28.11.2017)
Dass die Polizei sich verstärkt als politischer Akteur versteht, halte ich für eine sehr gefährliche Entwicklung.
Frage: wenn dem so ist und die Polizei keine Zeit für Terrorbekämpfung wg Fußballfans hat, wer hat diese Priorisierung veranlasst? Greg. Lange? Das @IM_NRW ? Bedenklich. Wäre Amri gestoppt worden, wenn die Kapazitäten nicht beim Fußball wären? https://t.co/rOpFpUIJC5