Am 29. Dezember 2017 kam es bei der Ahlener Hallenstadtmeisterschaft im Finale zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Rot Weiss Ahlen Fans und Anhängern des Ahlen Spor Kulübü (ASK). Die Ahlener Fanszene verurteilt einen Becherwurf aus den eigenen Reihen und erklärt, dass Angriffe von ASK-Anhängern ausgingen.
Auslöser der Vorfälle war ein Foul auf dem Spielfeld, das zu emotionalen Szenen, einem fliegenden Plastikbecher und letztlich auch zu Handgreiflichkeiten führte. Als die Polizei, die vom Sicherheitsdienst des Turniers gerufen wurde, an der Halle eintraf, waren die Auseinandersetzungen bereits beendet.
Die Ahlener Fanszene sah sich dazu genötigt Stellung zu den Vorfällen zu beziehen, um Darstellungen in der Lokalpresse und den sozialen Netzwerken zu widersprechen, wo von „Glasflaschen“ und „Eisenstangen“ berichtet wurde, die von den Rot Weiss Ahlen-Fans aber nie eingesetzt worden sein sollen.
Vereinsverantwortliche von Rot Weiss Ahlen entschuldigten sich nach den Vorfällen und der Ahlener Spor Kulübü forderte auf seiner Facebook-Seite gar ein hartes Vorgehen von Rot Weiss Ahlen gegen die eigenen Ultras. Andernfalls wolle man bei einem für die Sommerpause anstehenden Testspiel, das eigentlich zur Beruhigung der Lage anberaumt wurde, nicht antreten. Die Ahlener Fanszene begrüßt die Idee des Testspiels, kritisiert aber die Forderungen des Ahlener Spor Kulübü. (Faszination Fankurve, 06.01.208)
Bildergalerie zu diesem Beitrag
Die Ahlener Fanszene weist Vorwürfe des Rassismus entschieden zurück.
Symbolbild: rwo-fanblock.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Fanszene Ahlen zu den Vorkommnissen bei den Ahlener Hallenstadtmeisterschaften 2017:
Aufgrund der unreflektierten Berichterstattung und massiven Anfeindungen sowie Gewaltaufrufen in sozialen Netzwerken, haben wir uns nun dazu entschieden auch unsere Sicht der Dinge, zu den Vorkommnissen am 29.12.2017 darzustellen.
Die Fanszene Ahlen hat wie jedes Jahr, auch 2017 die Ahlener Stadtmeisterschaften besucht, um unsere Mannschaft lautstark zu unterstützen. Zum Finaltag (29.12.17) ließ man sich, wie schon während der letzten zehn Jahre, im Außenblock der rechten Tribüne nieder.



