Mehrere Ultràgruppen, wie das Commando Cannstatt, die Ultras Hannover, Komplott Hannovera oder die Legio Augusta haben ein einheitliches Statement zum Thema 50+1 veröffentlicht. Darin fordern die Ultras, dass es keine, wie von der DFL angekündigte Grundsatzdebatte über die 50+1-Regel geben solle.
Vielmehr solle die Regel im deutschen Profifußball erhalten bleiben. Zuvor fasste bereits die bundesweite Fanorganisation ProFans die angekündigte Grundsatzdebatte als Kriegserklärung auf und kündigte deutschlandweite Proteste an (Faszination Fankurve berichtete). Auch in dem überregionalen Statement wird nun Protest gegen die Grundsatzdebatte angekündigt: „Der Gegenwind der Fans muss massiv und dauerhaft sein“, heißt es darin.
Im Statement der Ultràgruppen wird erklärt, dass die Kriterien für eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel in den Augen der aktiven Fanszene nicht verhandelbar sind. Für eine Änderung der Regel müssten 24 von 36 Bundesliga-Vereinen stimmen. In dem überregionalen Statement werden die deutschen Fanszenen aufgefordert, Einfluss in ihrem Verein zu nehmen, um eine mögliche Abschaffung oder weitere Aufweichung der 50+1-Regel zu verhindern. Am vergangenen Wochenende machten schon mehrere Fanszenen auf das wichtige Thema aufmerksam. Auch an diesem Wochenende dürfte es wieder Plakate und Aktionen zu 50+1 geben. (Faszination Fankurve, 23.02.2018)
Bildergalerie zu diesem Beitrag
Choreografie der Stuttgarter Ultràgruppe Schwabensturm für den Erhalt von 50+1.
Bild: timo0711.blogspot.de
Faszination Fankurve dokumentiert das überregionalen Statement, das verschiedene Fanszenen veröffentlicht haben:
Die Zukunft des Fußballs beginnt jetzt – und wir müssen sie gestalten!
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