Beim gestrigen Heimspiel von Eintracht Braunschweig gegen den FC Ingolstadt war vor Anpfiff im Eintracht-Stadion eine Choreografie für Torsten Lieberknecht zu sehen, der in dieser Woche sein zehntes Dienstjubiläum in Braunschweig feiern könnte. Doch der Abstiegskampf steht in Braunschweig aktuell im Fokus.
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Die Choreografie für Torsten Lieberknecht.
Bild: brc08.de
„Treue lässt ihn unsterblich werden“, lautete das Motto der von der Braunschweiger Ultràszene organisierten Choreografie für den Trainer, der die Eintracht 2013 in die 1. Bundesliga führte. Bei der Aktion wurden drei Fahnen am Dach der Südkurve hochgezogen. Auf einer der Fahnen war Lieberknecht zu sehen, auf der anderen eine Rose und auf der dritten Fahne war der Löwe, das Wappentier von Eintracht Braunschweig, abgebildet. Untermalt wurde die Aktion von blauen und gelben Zetteln sowie ein wenig Rauch.
Zur Untermalung der Choreografie wurde ein wenig Rauch gezündet.
Bild: brc08.de
Die Rose spielte dabei auf eine Situation an, als Eintracht Braunschweig 2014 bei der TSG Hoffenheim aus der 1. Bundesliga abstieg. Eine damals Vierjährige überreichte Spielern und dem Trainer von Eintracht Braunschweig blau-gelbe Rosen und die Fans standen trotz des Abstiegs hinter Team und Trainer.

Die Fanszene von Eintracht Braunschweig wird zum Auswärtsspiel bei Holstein Kiel am kommenden Sonntag, wie schon beim Heimspiel gegen Ingolstadt, geschlossen in gelben T-Shirts aufschlagen. Braunschweig kann sich durch einen Sieg bei den Kielern, die sich den Relegationsplatz bereits gesichert haben, aus eigener Kraft retten, da die ebenfalls abstiegsbedrohten Teams aus Darmstadt und Aue am letzten Spieltag gegeneinander spielen. (Faszination Fankurve, 07.05.2018)


