Nachdem die Fanorganisation ProFans die Einführung von Montagsspielen in der 3. Liga bereits kritisierte, meldet sich nun die bundesweite Fanorganisation Unsere Kurve zum Thema zu Wort und kritisiert den DFB, der die Fanvertreter erst einen Tag vor der offiziellen Verkündung der Einführung von Montagsspiele informierte.
Unsere Kurve ist deshalb der Meinung, dass die AG Fankulturen, die in einer gemeinsamen Mitteilung von DFB und DFL zuletzt als „Beratungs- und Kompetenzgremium“ bezeichnet wurde, in diesem Fall ihrem Namen nicht gerecht wurde. Die Fanorganisation, in der zahlreiche Supporters Clubs organisiert sind, will dennoch am Dialog mit den Verbänden festhalten.
Laut Unsere Kurve sollte von den Fanszenen jedoch nicht nur Kritik an den Verbänden, sondern auch an den eigenen Vereinen laut werden, falls diese für die Einführung von Montagsspielen stimmten. So beklagen DFB und DFL in letzter Zeit, öfter Zielscheibe der Kritik aus den Fanszenen zu werden, obwohl Entscheidungen, wie die Einführung von Montagsspielen, letztlich von den Vereinen selbst getroffen werden. (Faszination Fankurve, 11.06.2018)
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Dank DFB, Vereinen und Telekom spielt die 3. Liga in der neuen Saison auch montags.
Bild: Klein-Muffi.de
Fasziantion Fankurve dokumentiert die Stellungnahme von Unsere Kurve:
Wie bereits ProFans lehnen auch wir die Einführung von Montagsspielen und einer weiteren Spieltagszerstückelung durch den DFB in der 3. Liga ab und kritisieren den fehlenden Dialog vor den Entscheidungen mit den entsprechenden Fanvertretungen.
Als Unsere Kurve wurden wir im Rahmen der AG Fankulturen einen Tag vor der offiziellen Bestätigung durch den DFB informiert. Zunächst wollen wir – wie bereits in der AG Fankulturen an den DFB kommuniziert – deutlich machen, dass diese Information nichts mit einem Dialog oder einer Einbeziehung eines „Beratungs- und Kompetenzgremiums“ von Fanvertreter*innen gemein hat. Dennoch wollen wir nicht vorenthalten, dass diese deutliche Positionierung auf eine selbstkritische Haltung gestoßen ist, was jedoch an den geschaffenen Tatsachen nichts ändert.



