Eintracht Braunschweig war am Freitagabend im Ostseestadion bei Hansa Rostock zu Gast. Die Blau-Gelbe Hilfe kritisierte nun die peniblen Eingangskontrollen beim Eingang zum Gästeblock und andere Vorfälle, wegen denen sich die Braunschweiger Fans sich nicht als willkommene Gäste fühlten.
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Kontrolle der Braunschweig-Fans am Eingang zum Gästeblock.
Bild: Braunschweig1895.de
Für alle Gästefans aus Braunschweig war es am Freitag in Rostock Vorschrift, am Bahnhof in Rostock zu parken und nicht am Ostseestadion. Vom Bahnhof aus wurden die etwa 1.000 Gästefans mit Shuttlebussen hinter den Gästeblock gefahren. Die Braunschweiger Fanhilfe kritisierte im Nachgang, dass die überfüllten Shuttlebussen in der prallen Sonne standen, alle Fenster geschlossen waren und keine Klimatisierung vorhanden war. „Das kann und muss man gerade bei diesem Wetter besser organisieren. Zum Glück ist, zumindest unserer Kenntnis nach, keiner zu Schaden gekommen“, erklärte die Blau-Gelbe Hilfe dazu.
Etwa 1.000 Eintracht Braunschweig-Fans reisten an die Ostsee und mussten teilweise fragwürdige Kontrollen über sich ergehen lassen.
Bild: Oberschlaue Hopper
Das größte Ärgernis für die Eintracht Braunschweig-Fans sollen nach Ankunft am Gästeblock jedoch die Eingangskontrollen gewesen sein, bei denen manche Fans eine Sonderkontrolle inklusive Griff in den Intimbereich über sich ergehen lassen mussten, um ins Stadion gelassen zu werden. „Einige Fans mussten eine sehr extreme Sonderkontrolle über sich ergehen lassen, bei der nicht nur jedes Taschentuch und auch das Portemonnaie auf links gedreht wurden, sondern auch etwas zu gut abgetastet wurde. Bei gezielten Griffen in die Genitalien hört es dann wirklich auf, solche Kontrollen sind nicht zu tolerieren und überschreiten deutlich das Maß des Ertragbaren. Wir als Blau-Gelbe Hilfe haben schon vor Ort dieses Vorgehen deutlich und scharf kritisiert und werden auch im Nachgang noch versuchen dafür zu sorgen, dass bei den Verantwortlichen in Rostock ein Umdenken diesbezüglich stattfindet. Gefunden wurde bei den ganzen Kontrollen übrigens nichts!“, heißt es dazu von der Blau-Gelben Hilfe.
Choreografie auf der Südtribüne.Bild: Oberschlaue Hopper
Im Ostseestadion positionierten sich die Eintracht-Fans geschlossen hinter eine „Braunschweiger Turn- und Sportverein“-Zaunfahne, mit der der Platz im Gästeblock begrenzt wurde, um einen geschlossenen Auftritt abzuliefern. Die Ultras von Hansa Rostock organisierten hingegen eine Choreografie, die die gesamte Südtribüne bedeckte (Faszination Fankurve berichtete), auf der die Hansa-Fans geschlossen in weißen T-Shirts standen. (Faszination Fankurve, 05.08.2018)


