Im Sportpark Höhenberg kam es am gestrigen Sonntag beim Pokalheimspiel von Viktoria Köln gegen Rasenballsport Leipzig zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Fangruppen der Viktoria (Faszination Fankurve berichtete). Nun hat sich antirassistische Gruppe High Society Höhenberg zu den Vorfällen zu Wort gemeldet.
Mitglieder der Gruppe intervenierten, nachdem andere Viktoria-Fans durch rassistische Rufe auffielen. Als Reaktion darauf soll es zu Angriffen auf Mitglieder der High Society Höhenberg durch andere Viktoria-Fans sowie durch mit diesen Viktoria-Fans befreundeten Hammer SpVg-Anhängern gekommen sein. (Faszination Fankurve, 20.08.2018)
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Die High Society Höhenberg versteht sich als antirassistische Gruppe.
Bild: High Society Höhenberg
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungsnahme der High Society Höhenberg zu den Vorfällen in der ersten DFB-Pokalrunde:
-Das Problem heißt Rassismus-
Wie die meisten sicher mitbekommen haben, gab es beim Spiel gegen RB Leipzig einen Angriff rechter Viktoria Fans zusammen mit Personen aus dem Umfeld der Hammer SpVg auf unsere Fangruppe. Voran gegangen sind verschiedene rassistische Äußerungen (wie z.B. :"Du Baumwollpflücker", "Geh doch zurück in dein Land" oder „Neger“) gegenüber RB Leipzig Spielern.
Da wir eine antirassistische Fangruppe sind,wurde sofort interveniert und die Personen nachdrücklich verbal aufgefordert das Rufen rassistischer Äußerungen einzustellen oder den Block zu verlassen. Während der Sicherheitsdienst versuchte den Provokateur aus dem Bereich herauszuholen, eskalierte die Situation und es kam zu dem Übergriff durch die oben genannten Rechten, der laut Bericht unbeteiligter Personen unter anderem einen Tritt mit mehreren Metern Anlauf gegen den Kopf eines unserer Mitglieder beinhaltete, sowie eine Jochbeinprellung als Folge des Angriffs. Mehrere Personen unserer Fangruppe sowie der Angreifenden wurden daraufhin von Polizei und Sicherheitspersonal aus dem Block geführt.
Als Folge dieser Ereignisse wurde der Support von unserer Seite eingestellt. Bis zum Ende des Spiels blieben vereinzelt Polizeibeamt*innen im Block.


