In der neuesten Ausgabe des hörenswerten „Football was my first love“-Podcast geht es fast eine Stunde lang um die Hooligan-Szene bei Borussia Dortmund in der Phase nach der Jahrtausendwende. „Jupp“, der bis 2007 selbst zu dieser Szene gehörte, erzählt von Auseinandersetzungen in dieser Zeit.
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Auswärtsfahrt kurz nach der Jahrtausendwende nach Berlin.
Bild: SHIP-OF-FOOLS SCHWERTE
Der Interviewpartner aus der Dortmunder Fanszene, der seit knapp 25 Jahren zu Spielen des BVB fährt, erzählt in dem Podcast, wie es Anfang des neuen Jahrtausends in der Szene der Dortmunder Nachwuchshooligans zu ging. Unter dem Namen Rabauken hatte sich eine Gruppe von BVB-Fans zusammengetan, die körperlichen Auseinandersetzungen nicht abgeneigt gegenüber stand, in Teilen aber mit Elementen der aufkommenden Ultràkultur sympathisierte.
Der ehemalige Hooligan berichtet in dem Interview von Auseinandersetzungen mit Hooligans des Hamburger SV, mit denen sich die BVB-Hools vorab auf das ein oder andere Bier trafen, um sich im Anschluss sportlich miteinander zu messen.
Vor der Jahrtausendwende schwappte die Ultràbewegung auch in Westfalenstadion.
Bild: Faszination Fankurve
In dieser Zeit gab es häufig Vorfälle zwischen Dortmunder und Bochumer Hooligans.Bild: Faszination Fankurve
Dem Macher des Podcasts und seinem Gast ist es gelungen, mit Anekdoten und Geschichten die Stimmung, die in Teilen der Hooligan-Szene um die Jahrtausendwende herrschte, einzufangen. Hier kann der „Football was my first love“-Podcast in voller Länge angehört werden. (Faszination Fankurve, 21.09.2018)


