Ab morgen steht in deutschen Stadien wieder ein bundesweiter Aktionsspieltag gegen fanunfreundliche Anstoßzeiten unter der Woche an. Die Fanszenen Deutschlands machten nun öffentlich, dass dieser Protest weiterhin stattfinden wird, obwohl die DFL zuletzt erklärte, dass Montagsspiele in der 1. Bundesliga ab der Saison 2021/2022 abgeschafft werden sollen.
Die Fanszenen Deutschlands sehen dies als einen Erfolg ihrer Proteste, betonen aber, dass es sich bisher um eine unverbindliche Aussage handelt, die aus einem Stimmungsbild der Erligisten entstanden sei.
Gleichzeitig erklären die Fanszenen Deutschlands, dass es nicht nur um die Abschaffung der Montagsspiele in der 1. Bundesliga geht, sondern auch in anderen Ligen, wie der 2. Bundesliga, der 3. Liga und den Regionalligen. In all diesen Ligen finden mittlerweile Spiele unter der Woche statt, die den Fanszenen in der Bundesrepublik ein Dorn im Auge sind.
Um dies zu erreichen soll am anstehenden Wochenende in den deutschen Stadien in der 1. Halbzeit komplett auf organisierten Support verzichtet werden, um gemeinsam ein Zeichen gegen fanunfreundliche Anstoßzeiten zu setzen. Anders als beim letzten bundesweiten Aktionsspieltag mit einem 20 Minuten langen Stimmungsverzicht, sind am kommenden Wochenende auch Fanszenen, wie vom FC St. Pauli oder dem 1. FC Magdeburg mit dabei. (Faszination Fankurve, 29.11.2018)
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Die Fanszenen Deutschlands haben sich zum Ziel gesetzt, Montagsspiele in allen Ligen in Deutschland abzuschaffen.
Bild: Braunschweig1895.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme der Fanszenen Deutschlands:
Keine Montagsspiele in der Bundesliga ab der Saison 2021/2022…
…so titelten die Zeitungen in der letzten Woche. Kurz zuvor veröffentlichten wir als Fanszenen Deutschlands unsere Protestpläne bezüglich des Spieltags vom 30.11. bis zum 03.12., bei welchem wir ein deutliches Zeichen gegen die Spieltagszerstückelung und insbesondere gegen Montagsspiele setzen wollen.


