Wir berichteten bereits mehrfach von einem Vorfall, bei dem ein FC Bamberg-Fans von der Polizei geschlagen und der dazugehörige Einsatzbericht gefälscht wurde. Nur durch ein Video stellte sich heraus, dass der Bamberg-Fan nicht mit einer abgebrochen Flasche auf den Polizisten los ging.
Nachdem der Polizist wegen des Vorfalls verurteilt wurde, forderte der betroffene Fan Schmerzensgeld vom Freistaat Bayern. Der Fall ging durch mehrere Instanzen und am Ende erhielt der Fan eine vierstellige Summe. Offen ist bis heute, ob der Polizist weiterhin im Amt ist.
Die Rot-Schwarze Hilfe hat aktuell nochmal ausführlich auf den Fall zurückgeblickt und die restlichen Auseinandersetzungen über die verschiedenen Instanzen zusammengefasst. (Faszination Fankurve, 12.01.2019)
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Ob der Polizist, der den Einsatzbericht fälschte und nur durch Zufall aufflog heute noch als Polizist arbeitet, ist nicht bekannt.
Symbolbild: Faszination Fankurve
Faszination Fankurve dokumentiert die Mitteilung der Rot-Schwarzen Hilfe zum Thema:
Landgericht Ingolstadt: „Polizeibeamte dürfen nachtreten“ – Im Schadensersatzprozess um gefälschten Polizeibericht sollte strafbares Polizeihandeln gerechtfertigt werden
Nach der Falschbeschuldigung eines RSH-Mitglieds durch einen bayerischen Polizeibeamten im Jahre 2013 folgte im Streit um Schadensersatz eine skandalöse Entscheidung des Landgerichts Ingolstadt.


