Das DFB-Sportgericht hat am gestrigen Donnerstag insgesamt sechs Vereine mit Geldstrafen belegt. Die höchste Strafe des Tages muss Hannover 96 mit 25.500 Euro zahlen. Bestraft wurden damit die Pyroaktionen in Mainz. 8.500 Euro der Strafe dürfen die Niedersachsen für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.
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Pyroshow der Hannover 96-Fans in Mainz.
Bild: rheinhessen-on-tour.de
„In der 46. Minute des Bundesligaspiels beim 1. FSV Mainz 05 am 9. Dezember 2018 wurden im Hannoveraner Zuschauerblock mindestens zwölf Bengalische Feuer und mindestens drei Rauchbomben abgebrannt. Das Spiel musste aufgrund der Rauchentwicklung für sechs Minuten unterbrochen werden“, begründet der DFB sein Urteil gegen Hannover 96.
Die zweithöchste Strafe muss der HSV bezahlen, der für die Pyroaktionen der eigenen Fans in Duisburg und Kiel belangt wird. 11.700 Euro muss der HSV nach Frankfurt überweisen. Die Spielvereinigung Fürth wurde für die Pyroshow in Sandhausen zu 9.600 Euro verurteilt und Dynamo Dresden muss für die Pyroaktion in Köln 6.000 Euro zahlen. Chemie Leipzig soll für die Pyroshow im Pokalheimspiel gegen Paderborn 5.000 überweisen. (Faszination Fankurve, 01.02.2019)
Die Pyroaktion der Dynamo Dresden-Fans in Köln.
Bild: Faszination Fankurve
Januar 2019 – Juni 2019


