Innerhalb des DFB wurde zuletzt viel über eine Regionalliga-Reform debattiert. Die Fanszenen Deutschlands haben in einer Arbeitsgruppe zum Thema einen eigenen Vorschlag für eine Reform mit vier Regionalligen und vier Absteigern aus der 3. Liga erarbeitet und diesen heute vorgestellt.
Innerhalb des DFB sollte eigentlich bis zum 30. April 2019 ein Reformodell entwickelt werden, über das beim DFB-Bundestag im September 2019 abgestimmt werden sollte. Doch eine Einigung scheint nicht in Sicht. Die Fanszenen Deutschlands haben deswegen einen eigenen Vorschlag entwickelt, der auch der Ad-hoc Arbeitsgruppe des DFB vorgestellt worden sein soll. Doch der Umgang des DFB mit diesem Vorschlag der Fanszenen sorgte mal wieder für Unmut bei den aktiven Fans. Deshalb wurde der Vorschlag der Fanszenen nun ausformuliert und öffentlich gemacht.
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Die Mönchengladbacher Ultras von Sottocultura zeigten bereits am vergangenen Wochenende ein Spruchband zum Thema.
Bild: Nordkurvenfotos.de
In der Arbeitsgruppe zum Thema waren Fanszenen von Drittligisten, Regionalligisten und Oberligisten beteiligt, die den Rückhalt des gesamten Fanszenen Deutschlands-Zusammenschlusses haben. Die Fanszenen Deutschlands schlagen vor, die vier Regionalligen in Nord (Unterbau: Bremenliga, Oberliga Hamburg, Oberliga Niedersachsen und Oberliga SH – bleibt also unverändert), Nordost (Unterbau: Oberliga Nordost Nord und Oberliga Nordost Süd – bleibt also unverändert), Süd (Unterbau: Bayernliga Nord, Bayernliga Süd, Oberliga Baden Württemberg, Hessenliga – Einteilung würde im Reformjahr zu Anpassungen führen) und West/Südwest (Unterbau: Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, Oberliga Westfalen, Oberliga Niederrhein, Mittelrheinliga – Einteilung würde im Reformjahr zu Anpassungen führen) aufzuteilen. (Faszination Fankurve, 15.03.2019)
Hier geht es zum 14-seitigen Regionalliga Reform-Papier der Fanszenen Deutschlands.
Faszination Fankurve dokumentiert die Erklärung der Fanszenen Deutschlands zum Thema:


