Am Mittwochabend kam es vor 2.480 Zuschauern im Albert-Kuntz-Sportpark in Nordhausen zum Thüringenpokal-Halbfinale zwischen Wacker Nordhausen und dem FC Carl Zeiss Jena. Mit einer Choreografie und einer Pyroshow setzten dabei beide Fanszenen optische Akzente.
Auf Heimseite leiteten die FSV Wacker Nordhausen-Fans die Partie mit einer Choreografie ein, bei der das Vereinswappen im Ehrenkranz zu sehen vor. Dazu wurde der Spruch „Ein Verein – Ein Ziel – Pokalsieg“ gezeigt. Abgerundet wurde die Aktion mit etwas blauem und weißem Rauch.
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Die Choreografie der Wacker Nordhausen-Fans.
Bild: Horda-Azzuro.de
Im Gästeblock wartete man mit dem optischen Akzent noch, bis die Dunkelheit einsetzte. Anschließend breiteten Ultras aus Jena nochmal das „Südkurve FCCZJ bleibt!“-Banner aus. Hinter den transparenten Buchstaben dieses Banners wurden dann rote Bengalische Fackeln angemacht, so dass die Botschaft der FCC-Fans, die für den Erhalt der Heimkurve im neuen Ernst-Abbe-Sportfeld im Süden kämpfen, erleuchtete.
Die Pyroshow der Carl Zeiss Jena-Fans.
Bild: Horda-Azzuro.de
Auf dem Rasen brachte Carsten Kammlott Nordhausen nach einer guten Viertelstunde mit 1:0 in Führung. In der Nachspielzeit erhöhte der Regionalligist noch auf 2:0 und warf den Drittligisten somit aus dem Thüringenpokal. Für Wacker Nordhausen besteht somit die sehr realistische Chance, sich erstmals seit 22 Jahren für den DFB-Pokal zu qualifizieren. (Faszination Fankurve, 19.04.2019)


