Im Kölner Südstadion stand gestern das letzte Montagsspiel der 3. Liga an. Bei der Partie protestierten sowohl die aktive Fanszene von Fortuna Köln, als auch die mitgereisten SV Meppen-Anhänger gegen die fanunfreunliche Anstoßzeit. Unterschiedlich lange wurde auf organisierten Support verzichtet.
„Wir werden Stehplatz Mitte erst nach 19 Minuten und 48 Sekunden betreten, um ein klares optisches Zeichen gegen Montagsspiele zu setzen. In dieser Zeit wird es dementsprechend auch keinen von uns organsierten Support geben. Danach werden wir geschlossen die Mitte betreten und unseren Verein noch lauter zum Sieg brüllen. Uns ist die sportliche Situation des Vereins sehr gut bewusst und uns fällt dieser Schritt sicherlich nicht leicht! Allerdings müssen auch wir als Fanszene von Fortuna Köln unseren Beitrag zu einer besseren und fanfreundlicheren Zukunft für alle Fußballbegeisterten in Deutschland leisten“, machten die Fortuna Eagles, der SC Mülltonn und die Plääteköpp Kölle ihre Pläne vorab öffentlich (Faszination Fankurve berichtete).
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Die Protestaktion der Fortuna-Fans.
Bild: knipser.koeln
Während die im Stehplatz-Mitte-Bündnis organisierten Fangruppen von Fortuna Köln somit gestern für die ersten 19:48 Minuten ihre Stammplätze nicht betraten und so gegen Montagsspiele protestierten, gab es im Gästeblock über die gesamte Spiellänge keinen organisierten Support. Die aktive Fanszene des SV Meppen erreichte den Gästeblock des Südstadions erst nach Anpfiff und brachte ein „Montagsspiele abschaffen“-Banner an. Auf der Gegengerade wurde hingegen nach 19:48 Minuten erst gesungen.
Während der Protestaktion der Fortuna-Fans hing vorm Stehplatz-Mitte-Bereich ein „DFB, DFL & Vereine – Eure Ignoranz kotzt uns an!“-Banner, bei dem die Buchstaben „T“ im Logo der Telekom gehalten waren, die die Montagsspiele überträgt. „Fußball ist samstags!“, lautete eine weitere Botschaft der Fortuna-Fans.
Im Gästeblock gab es gestern gar keinen organisierten Support.
Bild: knipser.koeln


