„Armee von Träumern“ träumte vergeblich

Faszination Fankurve 13.05.2019 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Der Hallesche FC hatte vor dem Heimspiel am Samstag gegen Eintracht Braunschweig noch die Möglichkeit den SV Wehen vom Relegationsplatz zu verdrängen und so in 2. Bundesliga aufzusteigen. Die Saalefront Ultras organisierten deshalb einen Fanmarsch.

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Der Marsch der HFC-Fans bei Regen.
Bild: ChemieHalle.de

Treffpunkt für den Marsch war ab 10:00 Uhr auf dem Alten Markt in Halle, von wo aus es um 11:30 Uhr in Richtung Kurt-Wabbel-Stadion gehen sollte (Faszination Fankurve berichtete). Als Fronttransparent wurde dabei ein „Armee von Träumern“-Bannern genutzt. Trotz Regen folgten hunderte HFC-Fans dem Aufruf der Ultras und marschierten als „Armee von Träumern“ zum Stadion. Für Aufregung in der Lokalzeitung sorgte noch, dass HFC-Fans einen Reporter der Mitteldeutschen Zeitung aufgefordert haben sollen, den Marsch nicht zu filmen und ein entsprechendes Video zu löschen. Laut einem Bericht der Zeitung seien daraufhin Polizisten dazwischen gegangen, die den Reporter ebenfalls aufgefordert haben sollen, das Filmen zu unterlassen, um die Situation zu deeskalieren.

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Auch im Stadion war das von der Saalefront ausgerufene Motto „Halle in Rot“ sichtbar. So kamen zahlreiche HFC-Fans in entsprechender Oberbekleidung ins Stadion, in dem zudem tausende rote Fähnchen verteilt wurden. Zum Einlaufen der Mannschaften war in der HFC-Fankurve dazu passend die Botschaft „Ein Gewinner ist ein Träumer, der niemals aufgibt!“ zu lesen. Später wurde in der HFC-Fankurve noch eine Fanshop-Fahne von Eintracht Braunschweig präsentiert. Die Fans der Niedersachsen gelten wegen ihrer teils freundschaftlichen Kontakte zum 1. FC Magdeburg in Halle als unbeliebt.

Die Choreografie im Kurt-Wabbel-Stadion.
Bild: ChemieHalle.de

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Der Marsch der HFC-Fans bei Regen.<br />
<p>Zwar gewann der HFC sein Heimspiel gegen Braunschweig durch einen umstrittenen Foulelfmeter, den Bahn in der 30. Minute verwandelte, mit 1:0, da Wehen jedoch gleichzeitig gegen Spitzenreiter Osnabrück gewann, ist den Hessen der Relegationsplatz nicht mehr zu nehmen und die Aufstiegshoffnungen der „Träumer“ aus Halle somit begraben. Im Kurt-Wabbel-Stadion wurden Mannschaft und Trainer des Halleschen FC trotzdem für die gute Saison lautstark gefeiert. Die Mannschaft bedankte sich mit einem „Danke! Die Saison war fast so geil, wie eure Rückendeckung.“-Banner und schwenkte teilweise Fahnen aus der Fankurve. Zudem hat der HFC mit dem Heimsieg den vierten Platz sicher und spielt somit in der nächsten Saison im DFB-Pokal. Seit gestern steht zudem fest, dass es in der kommenden Drittligasaison wieder zum Sachsen-Anhalt-Derby zwischen Halle und Magdeburg kommen wird, auch wenn diese Aufeinandertreffen von der Magdeburger Fanszene seit dem Tod von FCM-Fan Hannes nicht mehr als Derbys bezeichnet werden. </p>
<p class=Eine geklaute Eintracht Braunschweig-Fahne in der HFC-Fankurve.
Bild: ChemieHalle.de

Eintracht Braunschweig kämpft hingegen weiter gegen den Abstieg. Mit zwei Punkten Vorsprung auf Großaspach auf dem siebzehnten Tabellenplatz geht es für Braunschweig am Samstag im Eintracht-Stadion gegen Energie Cottbus, die punktgleich mit Braunschweig noch um den Klassenerhalt kämpfen. (Faszination Fankurve, 13.05.2019)

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