WDR zeigt Ungerechtigkeit der Datei „Gewalttäter Sport“ auf

Faszination Fankurve 13.06.2019 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Die Datei „Gewalttäter Sport“ ist bei aktiven Fußballfans und betroffenen Personen seit Einführung äußerst umstritten. In der WDR-Sendung „Sport inside“ hat sich Thorsten Poppe nun mit diesem Thema beschäftigt.

Ein Fall aus Trier zeigt dabei, wie schnell ein Fan zu Unrecht in der Datei landen kann und welche Auswirkungen dies hat. Der betroffene Fan von Eintracht Trier durfte nicht zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland reisen, weil er wegen eines Ermittlungsverfahrens in der Datei „Gewalttäter Sport“ landete. Einträge in die Datei werden den betroffenen Fans nicht gemeldet, eine Verurteilung ist für eine Eintragung nicht notwendig.

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Deutsche Fans beim ersten WM-Spiel der DFB-Elf vor einem Jahr in Russland. Der betroffene Fan aus Trier durfte nicht dabei sein.
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Obwohl das Verfahren eingestellt wurde und der SVE-Fan ein komplett sauberes polizeiliches Führungszeugnis hat, durfte er nicht von Düsseldorf nach Russland fliegen. Seine zuvor beantragte Fan-ID war ihm entzogen worden, nachdem Deutschland Daten aus der Datei „Gewalttäter Sport“ an Russland meldete. Der sehenswerte „Sport inside“-Beitrag sowie ein Interview mit Thorsten Poppe sind auf Youtube und beim WDR zu finden. (Faszination Fankurve, 13.06.2019)

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Deutsche Fans beim ersten WM-Spiel der DFB-Elf vor einem Jahr in Russland. Der betroffene Fan aus Trier durfte nicht dabei sein.<br />
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