Das Frankfurter Waldstadion könnte in naher Zukunft ausgebaut werden. Die Stadt Frankfurt und die Eintracht haben sich auf eine Lösung hinsichtlich der zukünftigen Nutzung des Stadions verständigt.
Das berichtet unter anderem die Frankfurter Rundschau. Die neue Einigung soll demnach auch den Ausbau des Stadions nach den Vorstellungen des Clubs beinhalten. Nach dem Ausbau soll das Waldstadion bis zu 20.000 Stehplätze haben. Frankfurts Sportdezernent Markus Frank bestätigte gegenüber FR, dass das Stadion weiterentwickelt werde.
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Im Waldstadion könnte es bald 20.000 Stehplätze geben.
Bild: Stadionwelt
Zwar laufen die Verhandlungen offiziell noch, in absehbarer Zeit soll aber die Einigung vertraglich unterzeichnet werden. Mit dem neuen Vertrag wird es einige Änderungen hinsichtlich der Zusammenarbeit geben.
So wird die Eintracht das Stadion von der kommenden Saison an selbst betreiben. Unklarheiten gab es bis zuletzt noch, ob in dem neuen Vertrag bereits der Ausbau und Modernisierungen verankert werden und wer die Kosten zu tragen hat. Auch die Höhe der Miete war unklar, mit fast zehn Millionen Euro pro Saison zahlte die Eintracht mehr als jeder andere Bundesligist. Laut der Frankfurter Rundschau hat die Stadt ihre finanziellen Vorstellungen auch im neuen Vertrag durchgesetzt, inhaltlich gibt dafür der Club die Richtung vor.
Eine Machbarkeitsstudie zu einem möglichen Ausbau liegt der Eintracht schon länger vor. Vorgesehen ist ein Ausbau auf 60.000 Plätze – damit könnten rund 8.000 Zuschauer mehr zu den Heimspielen kommen. Dafür sollen die Tribünen im Oberrang hinter den Toren – zunächst in der Nordwestkurve – nach unten verlängert werden. Bei internationalen Spielen – wo nur Sitzplätze erlaubt sind – passen dann 54.000 Zuschauer im Waldstadion.
Faszination Fankurve berichtete). (Faszination Fankurve, 17.06.2019)


