Um die Zahl der bei Risikospielen eingesetzten Polizei-Beamten zu senken, setzen die DFL und die Polizei Baden-Württemberg seit der Saison 2017/18 auf sogenannte Stadionallianzen. Die Einsatzbelastung soll dadurch um 4.500 Einsatzstunden gesunken sein.
Auf Einladung des Innenministeriums Baden-Württemberg und der DFL Deutschen Fußball Liga haben sich die Beteiligten aller Spielorte mit Stadionallianzen zu einer zweitägigen Tagung getroffen, um sich auf die kommende Spielzeit 2019/20 vorzubereiten.
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In Baden-Württemberg wurden bei der Polizei 4.500 Einsatzstunden eingespart.
Bild: timo0711.blogspot.de
Die DFL hatte die Stadionallianzen zusammen mit dem Innenministerium Baden-Württemberg zur Saison 2017/18 eingeführt, um die Zahl der bei Risikospielen eingesetzten Beamten nachhaltig zu verringern.
Grundlage der Stadionallianzen sind veränderte, verbindliche Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen und damit auch ein angepasstes Vorgehen der Polizei. Dadurch sollen Konfliktsituationen minimiert und die Sicherheit maximiert werden. Den Kern der Stadionallianzen bildet eine intensivierte spieltagsbezogene Zusammenarbeit von Clubs, Fanprojekten und der Polizei vor allem zwischen entscheidungsbefugten Verantwortlichen, die vor, während und nach einem Spiel gemeinsame Entscheidungen treffen und diese auch nach außen gemeinsam tragen.
Die Einsatzbelastung der Polizei Baden-Württemberg konnte in der Saison 2018/19 im Vergleich zur vorherigen Spielzeit in der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga um insgesamt etwa 4.500 Einsatzstunden reduziert werden.


