Bevor es am 03. September 2019 zu einem Treffen zwischen Vertretern der bayrischen Profifußballvereine mit Vertretern des bayerischen Innenministeriums kommt, haben sich die aktiven Fanszenen mit einem offenen Brief an das Innenministerium gewandt.
Die Fanhilfen und Fanszenen vom TSV 1860 München, FC Bayern München, 1. FC Nürnberg, der Spielvereinigung Fürth, dem FC Augsburg, der Spielvereinigung Unterhaching, der Würzburger Kickers und dem SSV Jahn Regensburg fordern das Innenministerium auf, die Sicherheitsdebatte beim Fußball zu versachlichen und aktive Fußballfans nicht zu kriminalisieren.
Konkret vergleichen die Fanszenen die Besucher- und Verletztenzahlen bei Spielen Profifußballvereine mit den Zahlen vom letztjährigen Oktoberfest. Demnach werden beim Oktoberfest in München 20 Mal so viele Menschen verletzt, wie bei allen Profifußballspielen in Bayern in einem ganzen Jahr. (Faszination Fankurve, 28.08.2019)
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Die Fanszenen aus Bayern haben sich in einem offenen Brief an das dortige Innenministerium gewandt.
Bild: Ultras-Regensburg.de
Faszination Fankurve dokumentiert den offenen Brief der bayrischen Fanszenen:
Offener Brief der Fanhilfen an das bayrische Innenministerium:
Am 03.09.2019 werden die Geschäftsführer und Sicherheitsbeauftragten der bayerischen Profifußballvereine mit Vertretern des bayerischen Innenministeriums zusammenkommen, um sich über sicherheitsrelevante Themen im Rahmen von Fußballspielen auszutauschen.


