Der FPMG Supporters Club und die Ultràgruppe Sottocultura gaben heute bekannt, dass es am Freitag beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Rasenballsport Leipzig in den ersten 19:00 Minuten wieder eine organisierte Protestaktion gegen wird.
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So sahen die Proteste der Borussia Mönchengladbach-Fans im April 2019 beim Heimspiel gegen RB Leipzig aus.
Bild: Nordkurvenfotos.de
Angelehnt an das Gründungsjahr der Borussia soll RB Leipzig am Freitagabend von der Nordkurve Mönchengladbach bei Ballbesiutz in den ersten 19 Minuten ausgepfiffen werden. Die Fans der Elf vom Niederrhein wollen nicht einfach 19 Minuten schweigen, sondern ihre Ablehnung gegenüber Red Bull in dieser Zeit zum Ausdruck bringen: „ Außerdem wird aufgrund der Rückmeldungen nach den letzten Spielen erneut nicht einfach geschwiegen, um auf unsere Ablehnung aufmerksam zu machen. Stattdessen soll, wie bereits zuletzt im April dieses Jahres, in den 19 Minuten konsequent gegen unseren Gegner gepfiffen werden, wennn dieser in Ballbesitz ist. Der Support wird nicht verweigert, bei eigenem Ballbesitz kann und soll angefeuert werden – vielmehr wird in den 19 Minuten aber eben ein besonderer Fokus auf den Protest gegen Red Bull gelegt. Im Anschluss daran werden wir ausschließlich unsere Mannschaft wie gewohnt lautstark unterstützen!“, heißt es dazu in der gemeinsamen Stellungnahme von Supporters Club und Ultras.
Beim letzten Heimspiel gegen RB Leipzig kamen in den ersten 19:00 Minuten Trillerpfeifen zum Einsatz.
Bild: Nordkurvenfotos.de
Die aktive Fanszene von Borussia Mönchengladbach hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Spiele gegen RB Leipzig auch nach vier Jahren nicht zur Normalität werden. Stattdessen soll der Protest aufrecht erhalten werden: „RB Leipzig ist kein normaler Verein – nicht einmal ein Verein, sondern ein von einem Konzern erschaffener Werbeträger. Es gibt keine Wurzeln, keine Geschichte. Es geht nicht um Sport, nicht um Erfolge und Niederlagen. Marketing und Profit sind die Gründe, weshalb dieses Konstrukt existiert. Hier unterstützt kein Sponsor einen Verein, sondern ein Unternehmen erschafft sich eine Marionette und pumpt diese im extremen Ausmaß so groß, dass sie als perfekter Werbeträger für die eigenen Zwecke dient. Mitgliederbestimmung, die 50+1-Regel und ganz grundsätzliche Werte eines Fußballvereins spielen keinerlei Rolle“, so die Begründung der Borussia-Fans für die angekündigte Protestaktion.


