Beim Heimspiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund waren am Freitagabend im Müngersdorfer Stadion erstmals neue Videokameras im Einsatz, die die Eingänge zu den Stehplatzblöcken der Südkurve überwachten. Kölner Ultras störten sich daran und gingen dagegen vor.
Bildergalerie zu diesem Beitrag
Kölner Ultras beim Einsingen hinter der Südkurve im Blickfeld der neuen Kamera.
Bild: WH96.de
„Kameraüberwachung in einem Fußballstadion – das ist alles andere als neu und wir glauben nicht, dass wir das Rad jemals wieder zurückdrehen könne. Das heißt aber nicht, dass wir nicht alle weiter wachsam sein müssen. So wachsam wie einige FC-Fans, die uns vor einigen Tagen darauf hinwiesen, dass nun neue Kameras in der Südkurve hängen“, kündigte die Wilde Horde in ihrem Spieltagsflyer „Schwaadlappe“ zum Dortmund-Heimspiel bereits an, bei dem Thema Überwachung aufmerksam zu bleiben.
Am Freitagabend, als Kölner Ultras die Südkurve betraten und sich einsangen, gelang es offenbar, eine der Kameras mit Farbe zu besprühen, so dass diese in der Sommerpause im Tunnel zu den Stehplätzen neu angebrachte Überwachungskamera keine brauchbaren Bilder mehr vom Eingangsbereich abgeliefert haben dürfte.
Eine der neuen Kameras wurde mit Farbe besprüht.
Bild: Coloniacs.com
Spruchband in der Südkurve zum Thema.Bild: WH96.de


