Auf der Nordtribüne Freiburg wurde das gestrige Bundesliga-Heimspiel des SC Freiburg gegen Rasenballsport Leipzig mit einer klaren Botschaft eingeleitet. „Red Bulls Fußball-Imperium zerschlagen – weltweit!“, so die Forderung der SC Freiburg-Fans beim Einlaufen beider Mannschaften.
Dazu wurden die weltweiten Red Bull-Fußballfilialen aufgelistet, die in New York, Salzburg, Brasilien, Leipzig und Ghana zu finden sind. Immer wieder geraten die Red Bull-Clubs auf wegen Transfers zwischen den einzelnen Filialen in die Kritik. Stellen diese doch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Clubs dar. Vor allem auf die Beziehungen zwischen Red Bull Salzburg und Rasenballsport Leipzig wird immer mal wieder genauer geschaut.
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Klare Botschaft auf der Nordtribüne.
Bild: Nordtribuene.org
Bereits 2016, anlässlich des Aufeinandertreffens von Freiburg und RB Leipzig in der 2. Bundesliga, haben sich die Corrillo Ultras ausführlich mit dem Konstrukt Rasenballsport Leipzig auseinandergesetzt und dabei auch Kritik an den Verbänden DFB und DFL geäußert, die den Aufstieg von RB Leipzig mit ermöglicht haben. Hier gibt es die umfangreiche Abhandlung der Corrillo Ultras nochmal zum Nachlesen. Während die Natural Born Ultras und Immmer Wieder Freiburg (IWF) zum letzten Auswärtsspiel bei RB Leipzig ins ehemalige Zentralstadion reisten, fuhren die Corrillo und Synthesia Ultras zur zweiten Mannschaft des SC Freiburg, die beim SSV Ulm gastierte und boykottierten somit das Spiel gegen Red Bull.
24.000 Zuschauer im ausverkauften Dreisamstadion sahen gestern Nachmittag dann tatsächlich, wie der SC Freiburg dem Red Bull-Imperium einen Schlag versetzen konnte. Durch Tore von Höfler kurz vorm Halbzeitpfiff sowie durch den eingewechselten Petersen in der 90. Minute gewann der Sportclub gegen Rasenballsport. Da nützte auch der Anschlusstreffer von Klostermann in der zweiten Minute der Nachspielzeit nichts mehr.
SCF-Fans zählten die Red Bull-Filialen auf.
Bild: Nordtribuene.org


