Die Nordkurve Nürnberg hat sich zur anhaltenden Corona-Krise und zu den Auswirkungen für den 1. FC Nürnberg zu Wort gemeldet. In der Stellungnahme wird die sogenannte „Glubbfamilie“ beschworen und Solidarität sowohl von den Fans, aber auch von den Spielern und Funktionäre gefordert.
Nicht nur in Nürnberg, sondern auch bei vielen anderen Bundesligisten wird aktuell darüber diskutiert, ob die Fans auf die Rückerstattung ihrer bereits gezahlten Eintritts- und Dauerkarten verzichten sollen. An manchem Standort wurde der Verzicht auf Teile des Gehalts von Spielern und Funktionären bereits publik gemacht.
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Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga hielten FCN-Fans und Spieler zusammen. In der jetzigen Krise ist dieser Zusammenhalt erneut gefragt.
Bild: Faszination-Nordkurve.de
Die Nordkurve Nürnberg hat nun das Hashtag #GLUBBFAMILIE ins Leben gerufen. Fans, Spieler und Funktionäre vom 1. FC Nürnberg, die sich solidarisch mit ihrem Verein zeigen, sollen dieses Hashtag benutzen und gleichzeitig auf Rückforderungen der Ticketpreise bzw. auf Teile ihres Gehalts verzichten.
„Wir sind keine Freunde der sozialen Medien. Erst recht im Stadion ist und bleibt uns dieses Thema ein Dorn im Auge. In den aktuell schwierigen Zeiten können wir diese Medien jedoch nutzen, bieten sie uns zumindest eine kleine Form der Gemeinschaft, der Identifikation. Deshalb möchten wir den Hashtag #GLUBBFAMILIE installieren. Wie gesagt, es geht um Gemeinschaft, nicht um Selbstdarstellung“, heißt es dazu in der Ankündigung der Nordkurve Nürnberg.
Wenn sich Fans, Spieler und Funktionäre solidarisch mit dem Verein zeigen, könne der 1. FC Nürnberg diese Krise überstehen: „Es geht beim #GLUBBFAMILIE aktuell um Identifikation und Unterstützung des Vereins. Egal wie unmöglich es klingen mag: Der 1.FC Nürnberg wird dieses Jahr 120 Jahre alt und er darf nicht an einem Virus sterben. Er darf sich aber unserer Unterstützung gewiss sein – dieses Signal soll gesendet werden!“, so das Statement der Nordkurve weiter.


