Das UltrA-Team Bremen hat eine Stellungnahme zur Corona-Krise veröffentlicht. Darin werden Probleme innerhalb der Gesellschaft ebenso angesprochen, wie Kritik an Entwicklungen im deutschen Profifußball. Die Ultragruppe von Werder Bremen positioniert sich in dem Statement deutlich gegen Geisterspiele.
Doch die Corona-Krise ist in den Augen des UltrA-Teams Bremen auch eine Chance, den Fußball wieder in eine solidarische Richtung zu bewegen. So sprechen sich die Werder-Ultras für eine gerechtere Verteilung der Fernseheinnahmen aus und fordern die strikte Beibehaltung der 50+1-Regel, die in Deutschland den Einfluss von Investoren begrenzt. Am Ende der Stellungnahme listet die Gruppe noch Initiative und Organisationen auf, die in der Corona-Krise Unterstützung verdient hätten. (Faszination Fankurve, 18.04.2020)
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Das UltrA-Team Bremen spricht sich gegen eine Fortsetzung der Bundesliga mit Geisterspielen aus.
Bild: timo0711.blogspot.de
Faszination Fankurve dokumentiert die Stellungnahme vom UltrA-Team Bremen zur Corona-Krise im Wortlaut:
Gedanken zur Corona-Krise
Nachdem wir uns nun alle einigermaßen an den Ausnahmezustand gewöhnt haben und DFB und DFL in den letzten Tagen in den Medien mal wieder das Märchen vom „Dialog mit den Fans“ bemüht haben, möchten auch wir einmal ein paar ganz grundlegende Gedanken zur aktuellen Krise zum Ausdruck bringen und klar Stellung zur Frage der Geisterspiele beziehen.


