Nach über zwei Jahren traten die Ultras des 1. FC Kaiserslautern am heutigen Samstag erstmals wieder geschlossen in der Westkurve des Fritz-Walter-Stadions auf. Beim Einlaufen der Mannschaften war beim Comeback der Fanszene ein „Wir schwenken unsre Fahnen – ein Hoch dem FCK!“- Fahnenmeer zu bestaunen.
„Jede einzelne Fackel zählen, aber die Masche von Türkgücü München übersehen?“
Foto: Faszination Fankurve
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Das Fanbündnis 1. FC Kaiserslautern hatte im Vorfeld des Heimspiels gegen den MSV Duisburg alle FCK-Fans aufgerufen, Fahnen auf den Betzenberg mitzubringen. Treffpunkt der FCK-Fanszene war bereits ab 10:30 Uhr der Platz vorm Hauptbahnhof in Kaiserslautern.
Im Fritz-Walter-Stadion zeigten die Generation Luzifer noch ein „50+1 ist und bleibt unverhandelbar”-Spruchband, nachdem der FCK unter der Woche einen neuen Investor präsentierte. Die Ultras von Frenetic Youth richteten ein „Jede einzelne Fackel zählen, aber die Masche von Türkgücü München übersehen? Fußballmafia DFB!“-Spruchband an den DFB, weil die Sportgerichtsbarkeit des Verbandes einzelne pyrotechnische Gegenstände zählt, die Insolvenz von Türkgücü München aber nicht vorhersehen konnte.
Auf dem Rasen gewann der 1. FC Kaiserslautern das Heimspiel gegen Duisburg vor 28.105 Fans deutlich mit 5:1 und bleibt somit Zweiter in der 3.Liga. Im Gästeblock machten sich etwa 1.000 MSV-Fans breit, die laut Zaunbeflaggung von befreundeten Ultras aus Mainz unterstützt wurden. Treffpunkt hierfür war am Samstagmorgen um 07:00 Uhr am Duisburger Hauptbahnhof. (Faszination Fankurve, 02.04.2022)



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