54.589 Fans kamen am Sonntag in Olympiastadion Berlin, um das direkte Aufeinandertreffen zweier Abstiegskandidaten der 1. Bundesliga zu sehen. Im Gästeblock leiteten die mitgereisten Ultras des VfB Stuttgart die Partie mit einer Pyroshow ein.
Foto: Faszination Fankurve
54.589 Fans kamen am Sonntag in Olympiastadion Berlin, um das direkte Aufeinandertreffen zweier Abstiegskandidaten der 1. Bundesliga zu sehen. Im Gästeblock leiteten die mitgereisten Ultras des VfB Stuttgart die Partie mit einer Pyroshow ein.
Nachdem die Schwenkfahnen der verschiedenen Stuttgarter Gruppen ausgebreitet waren, kamen anschließend vermummte Ultras mit Bengalischen Fackeln in der Hand zum Vorschein. Die roten Fackeln erleuchteten den Gästeblock, in dem mitgereisten VfB-Fans einheitlich in roter Kleidung auftraten. Die Cannstatter Kurve hatte vorab den Dresscode „ALLE NACH BERLIN: ALLE IN ROT!“ für ausgerufen.
Wie schon beim Derby gegen Union Berlin war auch gegen den VfB Stuttgart statt der „OSTKURVE HERTHA B.S.C.“-Zaunfahne eine „WINDHORST UND GEGENBAUER RAUS!“-Botschaft im gleichen Design zu sehen. Mit einem „ALLE ZUR MV!“-Spruchband wurde ebenfalls die anstehende Mitgliederversammlung bei Hertha BSC thematisiert.
Auf dem Rasen ging die Alte Dame bereits in der vierten Minute durch Selke in Führung. In der Nachspielzeit erhöhte Belfodil noch auf 2:0. Die VfB-Spieler machten sich nach Abpfiff noch auf in Richtung Gästeblock, wo die VfB-Fans sichtlich enttäuscht waren. Durch die Niederlage in Berlin haben sich die Abstiegssorgen bei den Schwaben nochmal deutlich verstärkt.
Hertha BSC hat hingegen drei wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Zum Feiern vor der Ostkurve war den Hertha BSC-Spielern jedoch trotzdem nicht zumute. Nachdem es dort beim Derby zu Szenen kam, bei denen Spieler die Hertha-Trikots auszogen, verweigerte die Mannschaft ein Heimspiel später den Gang in die Kurve. (Faszination Fankurve, 26.04.2022)
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