Aus der organisierten Fanszene des SV Werder Bremen heraus hat sich mit Hope Ahead eine Initiative gegründet, die Depressionen und psychischen Erkrankungen mehr Beachtung schenken möchte. Für Werder-Fans soll ein Raum geschaffen werden, in dem Erfahrungen ausgetauscht werden können.
„Wir sind »Hope Ahead«! Depressionen und psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft nach wie vor stark tabuisiert. Das ist für uns kein tragbarer Zustand. Im Herbst 2021 fanden wir uns als Initiative unter dem Namen »Hope Ahead« zusammen. Wir alle sind Personen aus der organisierten Fanszene des SV Werder Bremen, die von verschiedenen Formen von Depressionen betroffen waren oder sind. Geeint durch die Ansicht, dass das Themenfeld Depression gesellschaftlich zu wenig Beachtung findet. Unser Anspruch als Initiative ist es, das Themenfeld Depressionen und Psyche zu enttabuisieren und mit Vorurteilen sowie falsch vermittelten Vorstellungen aufzuräumen. Wir wollen aus dem Stigma der Schwäche ein Bündnis formen, aus dem wir alle stärker hervorgehen. Unser Anliegen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem es möglich ist, Erfahrungen zu teilen und in den Austausch zu treten“, stellte sich die neue Initiative unter dem Motto „Wir halten zusammen, keine*r ist allein!“ nun selbst vor.
„Unser Anspruch als Initiative ist es, das Themenfeld Depressionen und Psyche zu enttabuisieren, mit Vorurteilen und falsch vermittelten Vorstellungen aufzuräumen. Wir wollen aus dem Stigma der Schwäche ein Bündnis formen, aus dem wir alle stärker hervorgehen. Zwar können und wollen wir keine medizinische oder therapeutische Arbeit leisten – dies liegt allein in der Hand von Expert*innen – aus einem solidarischen Anspruch heraus, wollen wir jedoch als Ansprechpartner*innen fungieren und Betroffenen sowie Angehörigen nach eigenen Möglichkeiten mit einem niedrigschwelligen Hilfsangebot zur Seite stehen. Ferner ist es unser Anliegen, einen Raum zu schaffen, in dem es möglich ist, Erfahrungen zu teilen und in den Austausch zu treten. Wenn ihr von Depressionen betroffen seid, Angehörige von Betroffenen seid oder schlicht ein Interesse an der Thematik habt, meldet euch gerne bei uns“, beschreibt Hope Ahead die Intention hinter der Initiative weiter. Hier geht es zur Hope Ahead-Webseite. (Faszination Fankurve, 24.08.2022)
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