Nachdem Unbekannte den Rasen im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion mit einer giftigen Substanz teilweise zerstörten, wird die DFB-Pokal-Erstrundenpartie Teutonia Ottensen gegen RB Leipzig ins ehemalige Zentralstadion nach Leipzig verlegt. Auch das Heimrecht wird getauscht.
Eigentlich ist der FC Teutonia 05 Ottensen im Stadion Hoheluft in Hamburg beheimatet. Da in diesem allerdings Kunstrasen als Spielfläche ausliegt, untersagte der DFB mit Verweis auf seine Regularien eine Austragung des DFB-Pokalspiels gegen RB Leipzig in der heimischen Spielstätte. Eine Austragung auf Kunstrasen sei zu verletzungsanfällig und stünde deswegen konträr der Spielverordnung, hieß es vom Verband. Eine Ausnahmegenehmigung würde es ebenfalls nicht geben.
Nachdem sich der FC Teutonia auf der Suche nach Ausweichspielstätten Absagen vom Millerntor– und Volksparkstadion einhandelte, wurden sie in Dessau mit dem Paul-Greifzu-Stadion fündig. Dort kam es nun ebenfalls zu Problemen, Unbekannte zerstörten den Rasen im Bereich der Strafräume und im Mittelkreis durch das Verteilen einer giftigen Substanz. Der Rasen starb großflächig ab und sei nicht mehr rechtzeitig restaurierbar.
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Da eine Verlegung des Spiels aufgrund des engen Terminkalenders der Leipziger nicht in Frage kommt, gibt es also doch eine Ausnahmegenehmigung – wenn auch nicht für das Stadion Hoheluft. Die beiden Vereine dürfen ausnahmsweise das Heimrecht tauschen und die Partie im Stadion der Leipziger austragen. (Faszination Fankurve, 25.08.2022)
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