Wie Union Berlin-Fans gegen RB Leipzig protestierten

Faszination Fankurve 25.08.2022 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Die 1. FC Union Berlin-Fans protestierten am Samstag erneut gegen Rasenballsport Leipzig. Die ersten 15 Minuten blieb es im Stadion an der Alten Försterei deswegen erneut weitestgehend still. Diese Protestform wählten die Union-Fans bereits bei vorherigen Partien gegen RB Leipzig.

In der Anfangsviertelstunde gab es neben Szeneapplaus dennoch Gesänge, mit denen RB Leipzig-Rückkehrer Timo Werner nach einem harten Einstieg auf dem Rasen beleidigt wurde. Die organisierte Stimmung startet vor Anpfiff und wurde erst wieder ab der 16. Spielminute fortgesetzt.

Stimmung im Stadion an der Alten Försterei nach Ende des Schweigeprotests:

Über drei Tribüne wurde auf langen Spruchbändern kritisiert, dass RB Leipzig nicht für fairen Wettbewerb, nicht für Financial Fairplay stehe, Red Bull-Mitarbeiter zu RB-Mitgliedern werden und Spieler von RB Leipzig regelmäßig von Red Bull Salzburg kommen.

Auf der Waldseite hielten die Ultras von Union Berlin noch Spruchbänder hoch, auf denen „Leipzig und Salzburg: Transfers fair verhandelt und strukturell nicht verbandelt? Wer das glaubt, wartet auch auf Flügel!“, „Wir werden jetzt keine Kritik mehr nennen – sonst fängt Mintzlaff wieder an zu flennen“ und „Wir betreiben die gleiche Sportart, aber wir spielen längst nicht mehr das gleiche Spiel“ zu lesen war.

Außerdem wurde mit einem „5 Jahre VAR – Kein Grund zum Feiern – Videobeweis abschaffen!“-Plakat fünf Jahre nach dessen Einführung der Videobeweis kritisiert. Auf dem Rasen gelang den Köpenickern gegen RB ein 2:1 Heimsieg vor 21.056 Fans im Stadion an der Alten Försterei. (Faszination Fankurve, 25.08.2022)

RB Leipzig-Anhänger fielen mit einer Auseinandersetzung untereinander auf:

https://twitter.com/Strg_Z_/status/1561035676979707907?s=20&t=v84A8gLGRPm5mJDarkU1Lg

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