„Windhorst raus aus unserem Verein!“

Faszination Fankurve 03.10.2022 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Nachdem die Financial Times einen Bericht über Hertha BSC-Investor Lars Windhorst veröffentlichte, wonach dieser Unternehmensspione auf den damaligen Hertha-Präsidenten Gegenbauer angesetzt habe, forderte die aktive Hertha BSC-Fanszene am gestrigen Sonntag den Ausschluss von Windhorst.

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„Windhorst raus aus unserem Verein!“, war in Großbuchstaben im Bereich der Harlekins Berlin in der Ostkurve zu lesen. Die Gruppa Sud Berlin ergänzte ein „Schmutzkampagnen, Detektive und Millionen werden es nicht beenden. Hertha BSC bleibt fest in unseren Händen“-Spruchband.

„Nach der letzten Mitgliederversammlung wurde ein Neuanfang hingelegt, der uns Herthanern gut tat. Umso bedenklicher, dass dieser Neuanfang sabotiert und mit Füßen getreten wird. Getreten von einem Mann, der durch seine Handlungen und Aussagen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart dem Ansehen und dem Erfolg von Hertha BSC schadet. Einem Mann, der mit unsäglichen Methoden versucht, unseren Club und seine Anhänger zu spalten und gegeneinander auszuspielen. Einem Mann, über den man recherchieren kann, wie man will und dennoch nichts Positives finden wird. Herthaner, fallt nicht darauf rein. Lasst euch nicht davon abbringen, diesem Verein die Treue zu halten und mit anderen Blau-Weißen zusammenzustehen. Irgendwann wird auch dieses windige Kapitel zu Ende und wir immer noch da sein!“, übte der Förderkreis Ostkurve zum Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim ebenfalls Kritik an Investor Windhorst.

Den Recherchen der Financial Times zu Folge hatte die israelischen Agentur Shibumi Klage eingereicht, weil ein Millionenbetrag u.a. für eine Kampagne gegen Werner Gegenbauer, damals Präsident von Hertha BSC, nicht bezahlt worden sein soll. Im Nachgang der Veröffentlichung der britischen Wirtschaftszeitung sei die Klage laut Medienberichten jedoch wieder fallengelassen worden. Hertha BSC forderte die Tennor Services Suisse AG von Lars Windhorst zu einer detaillierten Stellungnahme zu den Vorwürfen auf und kündigte die Einschaltung einer Anwaltskanzlei zur Prüfung der Vorwürfe an. Eine Pressekonferenz, an der u.a. Präsident Bernstein und Investor-Windhorst teilnehmen sollten, wurde abgesagt. Windhorst selbst bezeichnete die Recherchen bei Facebook als “Unsinn”.

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Mit einem „Samstag ist für Fußball – Sonntag für den Kater – Eure Terminierungen für die Katz!“ protestierten Hertha BSC-Fans gestern noch gegen die Ansetzung der Bundesliga-Partie an einem Sonntag. Aus dem Kraichgau trat nur eine niedrige dreistellige Anzahl an Fans der TSG Hoffenheim die Reise in die Hauptstadt an. Im weitestgehend leeren Gästeblock sahen die TSG-Fans ein 1:1. (Faszination Fankurve, 03.10.2022)

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