„Die Europameisterschaft kann eigentlich losgehen“

Faszination Fankurve 08.04.2012 0 Kommentare

Foto: Faszination Fankurve

Am 8. Juni ist in Warschau Auftakt der EURO 2012 in Polen und der Ukraine. Zwei Monate vor Beginn des Großereignisses sprach Stadionwelt  mit Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte, über die Gastgeberländer und die Erwartungen vor dem Turnier.

Werbung
Michael Gabriel

Stadionwelt: Wie wird die Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) während der EURO 2012 präsent sein?
Gabriel: Insgesamt werden von unserer Seite 13 Personen zur Europameisterschaft fahren. Neben drei Mitarbeitern der KOS und sieben der örtlichen Fanprojekte wird uns auch eine kleine Redaktion unterstützen. Einerseits, um unsere Internetseite täglich mit Informationen zu pflegen und andererseits, um unser Fanzine Helmut zu produzieren. Neben Berichten, Gegnervorstellungen und zahlreichen Informationen zum Spieltag wird man darin auch Einblicke in die Stadt und die örtlichen Fanszenen erhalten. Die Erstellung ist aufgrund der kurzen Zeit zwischen den Spieltagen – manchmal nur drei Tage – eine logistische Herausforderung, die wir aber hoffentlich meistern werden.

Stadionwelt: Wie kann man sich die Fanarbeit vor Ort vorstellen und wie wird man Euch erreichen können?
Gabriel: Schon seit der Auslosung gibt es die Möglichkeit auf unserer Website www.fanguide-em2012.de  direkt mit uns in Kontakt zu treten. Gerne beantworten wir dort Fragen oder geben vielfältige Tipps zum Beispiel zu den Spielorten, Unterkünften, Reisen im Land und vieles mehr. Wie bereits bei den letzten internationalen Turnieren,  werden wir auch dieses Mal bei jedem Spiel der Nationalelf mit einer mobilen Fanbotschaft vor Ort sein. Diese werden wir, für jedermann sichtbar und erreichbar, auf innenstadtnahen Plätzen aufstellen. Neben der Möglichkeit, uns an der Fanbotschaft anzutreffen, wird es zudem eine 24 Stunden-Hotline für wichtige Probleme und Fragen geben.

Werbung

Stadionwelt: Mit wem werdet Ihr zusammenarbeiten?
Gabriel: Was die Fanarbeit angeht, sind wir in ein übergeordnetes Konzept eingebunden und stehen in enger Zusammenarbeit mit anderen Fanbotschaften des internationalen Netzwerks. Neben uns werden fast alle Teilnehmernationen ebenfalls Ansprechpartner vor Ort haben. Lediglich Portugal und Griechenland sind in diesem Punkt noch nicht so weit. Während wir seit knapp 20 Jahren größtenteils vom DFB finanziert werden, fördert inzwischen auch die UEFA die Fanbetreuung. Dies geschieht im Rahmen ihres „Respect Fan Culture“ Programms. Darin steht die UEFA in enger Zusammenarbeit mit der Vereinigung Football Supporters Europe (FSE).  FSE organisiert nicht nur eine stationäre Fanbotschaften (www.fansembassy.org) in jedem der acht Austragungsorte und das internationale Netzwerk der mobilen Fanbotschaften, dem wir auch angehören, sondern wird auch gedruckte Fanguides in zehn Sprachen anbieten. Der Online-Fanguide von FSE www.2012fanguide.org/de/ ist schon länger online und ebenfalls in zehn Sprachen verfügbar.

Stadionwelt: Eine Reise in die Ukraine ist mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Wie viele deutsche Anhänger werden es eurer Schätzung nach trotzdem in die Ukraine schaffen?
Gabriel: Dazu gibt es derzeit noch keine endgültigen Informationen, da die Ticketzuteilung  der UEFA noch nicht endgültig abgeschlossen ist. Der DFB Teammanager Oliver Bierhoff hat beim Medienworkshop angedeutet, dass die Kontingente für die Vorrundenspiele ausgeschöpft werden könnten. Demnach würden rund 6.000 deutsche Fans in die Ukraine reisen.

Werbung
Michael Gabriel

Zum zweiten Teil des Interviews

<br />“><figcaption></figcaption></figure>
                </div>
                
                <!-- YouTube (Meta-Feld) -->
                
            </div>
        </article>

                <script>
        (function() {
            var root = document.querySelector('.ff-single-news-gallery');
            if (!root) return;
            var slides = root.querySelectorAll('.ff-single-news-gallery-slide');
            var dots = root.querySelectorAll('.ff-single-news-gallery-dot');
            var prev = root.querySelector('.ff-single-news-gallery-prev');
            var next = root.querySelector('.ff-single-news-gallery-next');
            var n = slides.length;
            if (n < 2) return;
            var i = 0;
            function closeAllImgInfo() {
                root.querySelectorAll('.ff-fv-img-info-host.is-info-open').forEach(function(host) {
                    host.classList.remove('is-info-open');
                    var b = host.querySelector('.ff-fv-img-info-btn');
                    var p = host.querySelector('.ff-fv-img-info-panel');
                    if (b) b.setAttribute('aria-expanded', 'false');
                    if (p) p.setAttribute('aria-hidden', 'true');
                });
            }
            function show(idx) {
                closeAllImgInfo();
                i = ((idx % n) + n) % n;
                for (var s = 0; s < n; s++) {
                    if (s === i) slides[s].removeAttribute('hidden'); else slides[s].setAttribute('hidden', '');
                }
                for (var s = 0; s < dots.length; s++) {
                    dots[s].classList.toggle('is-active', s === i);
                    dots[s].setAttribute('aria-selected', s === i ? 'true' : 'false');
                }
            }
            if (prev) prev.addEventListener('click', function() { show(i - 1); });
            if (next) next.addEventListener('click', function() { show(i + 1); });
            for (var d = 0; d < dots.length; d++) {
                (function(di) { dots[di].addEventListener('click', function() { show(di); }); })(d);
            }
        })();
        </script>
        
        <!-- Kommentare -->
                <section class=

0 Kommentare

weitere Beiträge