Fanszene Uerdingen ist offen für Neuanfang
Nach einem kurzfristigen Investoren-Rückzug steht die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH vor der Insolvenz. Die Fanszene Uerdingen signalisierte dem Verein die Bereitschaft für einen Neuanfang.... mehr
Der KFC Uerdingen soll ein neues Stadion für seine restlichen Heimspiele der Saison gefunden haben. Angeblich wird der Drittligist das Stadion am Lotter Kreuz der Sportfreunde Lotte mieten. Das Stadion in Lotte liegt knapp 180 Kilometer vom Grotenbenburg-Stadion in Krefeld entfernt.
Die Ultras Krefeld haben sich in einem Appell an die Krefelder Politik gewandt und darin gefordert, dass die Kosten für das Grotenburg Stadion übernommen werden, damit der KFC Uerdingen 05 dort wieder die eigenen Heimspiele austragen kann.
Die Fanszene des KFC Uerdingen 05 hat am gestrigen Sonntag am Grotenburg Stadion in Krefeld eine Protestaktion mit zahlreichen Plakaten durchgeführt. Im Zentrum der Kritik standen dabei Investor Mikhail Ponomarev, die KFC-Geschäftsführung, aber auch die Stadt Krefeld.
Der KFC Uerdingen hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Dem Club drohen damit drei Punkte Abzug in der dritten Liga, den Spielbetrieb soll das Verfahren jedoch nicht gefährden.
Die Ultras Krefeld haben zwei Wochen vor Start der Regionalliga West Saison 2017/2018 ein Motivationsvideo veröffentlicht, mit dem die KFC Uerdingen Fans heiß auf die neue Saison gemacht werden sollen. „Saison 2017/2018 - 1905 % Vollgas - Alle in Block K“, heißt es in dem Video:
Die Ultras Krefeld gründeten sich am 05. November 2000 und feierten somit am Samstag den eigenen 16. Geburtstag. Die Ultràgruppe vom KFC Uerdingen hat aus diesem Anlass eine Video veröffentlicht, in dem die Ultras auf Aktionen ihrer Gruppengeschichte zurückblicken.
Die Ultras Krefeld haben Spenden gesammelt, um das Grotenburg-Stadion in den Vereinsfarben des KFC Uerdingen zu bemalen (Faszination Fankurve berichtete). Schon morgen startet die mit der Stadt und dem Verein abgesprochene Malaktion der Ultras Krefeld.
Die Ultras Krefeld wollen in Absprache mit dem KFC Uerdingen und der Stadt Krefeld das Grotenburg-Stadion verschönern und das Stadion deshalb teilweise in den Vereinsfarben Blau-Rot anstreichen. Nun sammeln die Ultras Spenden, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Die Ultras Krefeld machten am vergangenen Sonntag erstmals wieder Stimmung im Krefelder Grotenburg-Stadion. Die Ultràgruppe beendete, wie angekündigt, den eigenen Stimmungsboykott. Beim Lokalduell gegen den VfR Krefeld-Fischeln verzichtete man jedoch auf einen Vorsänger.
Vor einem Jahr traten die Ultras Krefeld in einen Stimmungsboykott und stellten die Aktivitäten ein (Faszination Fankurve berichtete). Nachdem der Vorstand des KFC Uerdingen neubesetzt wurde, werden die Ultras Krefeld nun wieder vom K-Block der Grotenburg aus Stimmung machen.
Die Ultras Krefeld feierten in der Nacht von Montag auf Dienstag den 110. Geburtstag des KFC Uerdingen 05 mit unzähligen Bengalischen Fackeln auf der Rheinbrücke zwischen Krefeld-Uerdingen und Duisburg-Mündelheim. Ihr Verein wurde am 17. November 1905 als FC Uerdingen 05 gegründet.
Die Ultras Krefeld stellen in der Saison 2015/2016 alle Aktivitäten ein und treten in einen vollständigen Boykott. Sie werden weder optische noch akustische Unterstützung leisten und der Stimmungsblock K verlassen. Im Block P werden die Ultras das Spiel geräuschlos verfolgen.
Die Ultras Krefeld beenden ihren Supportboykott und werden ihre Mannschaft zur neuen Saison nur spielbezogen und ohne Vorsänger unterstützen. Mit der Vereinsführung sind die Ultras nach wie vor unzufrieden, der jungen Mannschaft will man jedoch eine Chance geben.
Bei der gestrigen Mitgliederversammlung des KFC Uerdingen kam es nach Angaben der Rheinischen Post zu Spannungen, nachdem Ultras ihren Unmut über den aktuellen Vorstand äußerten. Der Ordnungsdienst soll die Ultras bedroht haben. KFC-Präsident Lakis Kourkoudialos drohte den Ultras mit Strafanzeige.
Die Polizei konnte am Essener Hauptbahnhof eine Auseinandersetzung zwischen KFC Uerdingen und Sportfreunde Siegen Fans verhindern. Nach Angaben der Polizei trafen 25, teils vermummte KFC-Fans auf Siegener Fans. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.
Die Ultras Krefeld befinden sich zurzeit im Stimmungsboykott. Die Ultras positionieren sich gegen den Vorstand des KFC Uerdingen und stehen deswegen teilweise in der Kritik. Die Ultras Krefeld erläutern in einer ausführlichen Stellungnahme ihre Beweggründe.
Anlässlich ihres zehnten Geburtstags veröffentlichen die Ultras Krefeld eine DVD der vergangenen Saison. Die Premiere des Films findet am 11.08.2012 im Krefelder Kino Casablanca anlässlich des Fanszene Tages statt. Stadionwelt zeigt den Trailer der DVD.
Für das Meisterschaftsspiel gegen den KFC Uerdingen wird der NRW-Ligist Viktoria Köln einmalig in das RheinEnergieStadion umziehen. Grund für den Umzug ist die Einstufung als Risikospiel, für dessen Ausrichtung der Sportpark Höhenberg als nicht tauglich empfunden wird.
Am Samstag wurde das Spiel zwischen Germania Ratingen und dem KFC Uerdingen in der 73. Minute abgebrochen, nachdem es zu Auseinandersetzungen zwischen KFC-Fans und der Polizei kam. Neben 13 weiteren Personen wurde durch den Pfeffersprayeinsatz der Polizei auch KFC-Präsident Lakis verletzt.
Stadionwelt hat alle an der „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ beteiligten Fangruppen um ein Kurzinterview gebeten. Die erhaltenen Antworten werden hier nach und nach veröffentlicht. Wie die Ultras aus Krefeld antworten kann man hier lesen.
Medienberichten zufolge will die Faninitiative „Krefeld wählt“ dem finanziell angeschlagenen KFC Uerdingen mit einer ungewöhnlichen Aktion unter die Arme greifen: Die Fans sammeln Geld für den Kauf eines Spielers, den sie dem Club dann für ein Jahr schenken.
Große Zeiten hat der Uerdinger Fußball erlebt. 1986 schlug der Club Dresden in einem denkwürdigen Spiel, ein Jahr zuvor mussten sich die Bayern den Krefeldern im Pokalfinale geschlagen geben. Diese Erfolge könnten bald komplett Geschichte sein.
Der KFC Uerdingen steht vor seiner dritten Saison in der Oberliga. Fans hat der Traditionsverein nach wie vor. Im Sommerpausen-Interview stellt Michael von der Blue Red Army die Szene vor und redet über das fünfjährige Bestehen der Gruppe.
Uerdingens Fans verabschieden Peter Bresselschmidt. Über die Grenzen Krefelds hinaus mag sein Name nur selten einen größeren Bekanntheitsgrad ge-habt haben, doch beim KFC Uerdingen war der heute 76-jährige in seinen fast sechs Jahrzehnten Mitgliedschaft im Verein in vielen Funktionen tätig.