Bundesgerichtshof bestätigt Rechtmäßigkeit von Pyrostrafen
Der FC Carl Zeiss Jena war der erste Verein in Deutschland, der wegen vom DFB verhängten Strafen für Pyroaktionen der eigenen Fans vor ein ordentliches... mehr
Nachdem die Bundestagsfraktion der Partei Bündnis90/Die Grünen im Juni 2019 eine „Kleine Anfrage“ an die deutsche Bundesregierung gestellt hatte, in der es um einen möglichen alternativen Umgang mit Pyrotechnik in deutschen Fußballstadien ging (Faszination Fankurve berichtete), hat die Bundesregierung die Fragen nun beantwortet.
Die Bundestagsfraktion der Partei Bündnis90/Die Grünen hat am 25. Juni 2019 eine „Kleine Anfrage“ an die deutsche Bundesregierung gestellt, in der es um einen möglichen alternativen Umgang mit Pyrotechnik in deutschen Fußballstadien geht. Gestern wurde diese Anfrage veröffentlicht.
Die niederländische Profifußballvereine haben am Mittwoch in Zusammenarbeit mit dem Verband (KNVB), Polizei und Justizministerium sowie den Kommunen und Staatsanwaltschaften eine „Gemeinsam stark gegen illegale Feuerwerkskörper“-Kampagne gestartet, um Pyrotechnik aus den niederländischen Stadien zu verbannen.
Durch ein gemeinsames Vorgehen von Justiz-, Polizei- und Zollbehörden mit Unterstützung der europäischen Justizbehörde Eurojust und der europäischen Polizeibehörde Europol wurden 80 Tonnen Pyrotechnik beschlagnahmt, vier illegale Onlineshops für Pyrotechnik geschlossen und über 150 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.
Nachdem der hessische Innen- und Sportminister, Peter Beuth (CDU), eine Strafverschärfung beim Einsatz von Pyrotechnik in deutschen Stadien angeregte und Haftstrafen für Pyrozünder forderte (Faszination Fankurve berichtete), zog jetzt sein Parteikollege und Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, nach.
Auf der heute und morgen im saarländischen St. Wendel stattfindenden 42. Sportministerkonferenz hat der hessische Innen- und Sportminister, Peter Beuth (CDU), eine Strafverschärfung beim Einsatz von Pyrotechnik in deutschen Stadien angeregt. Beuth fordert Gefängnisstrafen für Pyrozünder.
In Israel soll in den dortigen Fußballstadien ein Pilotprojekt gestartet werden, das das legale Zünden von Pyrotechnik in bestimmten Bereichen der Fankurven erlauben soll. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt könnte Pyrotechnik in Israel dauerhaft legalisiert werden.
DFB-Vizepräsident Rainer Koch hat sich nach den Pyrovorfällen vom Spiel Hamburger SV gegen Borussia Mönchengladbach zu Wort gemeldet und erklärt, dass in Bayern ab der kommenden Saison 2018/2019 Pyrotechnik-Vorfälle mit Punktabzügen bestraft werden können.
Die neue Schwarz-blaue Regierung zwischen der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) will dafür sorgen, dass Pyrotechnik in Österreich nicht mehr legal gezündet werden kann. Deshalb sollen die Ausnahmegenehmigungen abgeschafft werden, die legal zünden bisher erlauben.
Der Australische Fußball Verband prüft aktuell die Legalisierung von Rauch. Schon ab der Saison 2018/2019 könnte das Zünden von Rauch in A-League in Australien legal sein. Doch Bengalische Fackeln, wie sie von Fußballfans weltweit eingesetzt werden, sollen verboten bleiben.
Das Thema Pyrotechnik ist im aktuellen Dialog zwischen DFB und den deutschen Fanszenen kein Thema. Doch gezündet wurde in deutschen Fankurven auch im heute zu Ende gehend Jahr 2017 wieder reichlich. Wir haben eine Auswahl der sehenswertesten deutschen Pyroaktionen des Jahres zusammengestellt.
Zwei Ultras zündeten während einer Talkrunde im tunesischen Fernsehen Bengalische Fackeln. Nachdem der Moderator die vermummten Ultras fragte, wie bei Club Africain und Espérance Sportive de Tunis die Pyrotechnik trotz der Kontrollen ins Stadion gelangen würden, erhielt er eine überraschende Antwort.
2011 hat der DFB die Gespräche mit der „Pyrotechnik Legalisieren – Emotionen respektieren“ Kampagne abgebrochen und durch das Meinungsforschungsinstituts tns-infratest 2.000 „fußballinteressierte“ Bundesbürger zum Thema befragen lassen. Ein BVB-Fan hatte da andere Vorstellungen.
Eine neue von der UEFA in Partnerschaft mit Football Supporters Europe (FSE) in Auftrag gegebene Studie sollte die potenziellen kurz- und langfristigen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken dokumentieren, die der Gebrauch von Pyrotechnik in Stadien nach sich ziehen kann.
Beim algerischen Coupe Nationale Halbfinal-Hinspiel zwischen CR Belouizdad und USM Bel Abbès zeigten Fans in einem Hochhaus hinter dem Stade du 20 Août 1955 in Algiers eine Pyroshow, die auch den Fernsehkommentator begeisterte. Faszination Fankurve zeigt das Video:
Die Junge Union (JU) in Osnabrück, die dortige Jugendorganisation der CDU, fordert eine Legalisierung von Pyrotechnik in deutschen Fußballstadien. Beim 51. Niedersachsentag, einem Zusammentreffen der Jungen Union an diesem Wochenende, will die JU einen entsprechenden Antrag stellen.
Seit dem 01.März 2017 gilt in schwedischen Stadien ein neues Vermummungsverbot (Faszination Fankurve berichtete). Zum Start der Saison 2017 am vergangenen Wochenende zeigten mehrere schwedische Fanszenen Pyroshows, für die sich Pyrozünder vermummten und damit gegen das neue Gesetz verstießen.
Seit mehr als einem Jahr arbeitet der dänische Club Brøndby IF an der Entwicklung eines sicheren Bengalos (Faszination Fankurve berichtete). Nun testet die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) das neue Produkt.
Mats Enquist, Generalsekretär des schwedischen Ligaverbands reiste zuletzt gemeinsam mit einer Fanvertreterin nach Dänemark, um sich bei Brøndby IF die Entwicklungen beim Thema Pyrotechnik-Fackeln anzugucken, die bei geringer Temperatur brennen.
Am 27. Januar 2017 findet an der Brandenburgischen Technische Universität Cottbus-Senftenberg von 17:30 Uhr bis 19 Uhr eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Pyrotechnische Bengallichter in Fußballstadien – Kick oder Crime?“ statt, zu der explizit auch Ultras eingeladen wurden.
Faszination Fankurve berichtete über die Erfindung des dänsichen Pyrotechnikers Tommy Cordsen in Kooperation mit Brøndby IF und Fanvertretern, die gemeinsam ungefährliche Fackeln entwickelten. In Frankreich kündigte eine wichtige Fanorganisation nun Interesse an der Erfindung an.
Mit 1.093 Stimmen wurde die bunte Rauchshow zum fünfzehnten Geburtstag der Horda Azzuro von den Lesern und Leserinnen von Faszination Fankurve zur Pyroaktion des Jahres 2016 gewählt. Dahinter landete eine Aktion der Chemnitzer FC Fans, gefolgt von den BSG Wismut Gera Ultras.
Während sich der FDP-Bundesvorstand bereits im November für den Einsatz von geprüfter und zertifizierter Pyrotechnik ausgesprochen hat, schlägt nun der FDP-Landtagsabgeordnete Jan-Christoph Oetjen vor, Pyrotechnik kontrolliert in bestimmten Stadionbereichen abbrennen zu dürfen
Ab Silvester des Jahres 2016 können die Leser und Leserinnen von Faszination Fankurve wieder die beste Pyroaktion des Jahres aus den deutschen Fankurven wählen. Wir haben eine Vorauswahl von 60 Pyroshows zusammengestellt. Von jeder Fanszene steht nur eine Aktion zu Wahl.
Der dänische Fußballverein Brøndby IF, die Anhänger des Vereins, der Pyrotechniker Tommy Cordsen und die landesweite Fanorganisation Danske Fodbold Fanklubber (DFF) haben in den vergangenen zwölf Monaten gemeinsam Pyrotechnik entwickelt, die andere Fans nicht gefährden soll.
Der DFB-Vizepräsident Rainer Koch äußerte am Montag bei einer Fachtagung von DFB und Generalstaatsanwälten zum Thema Fan-Gewalt in Oberhaching den Wunsch, dass in Zukunft schon der Besitz von Pyrotechnik ein Straftat sein sollte.
In Norwegen ist Pyrotechnik seit Jahren auch in den Stadien legal. In einigen norwegischen Städten gingen Polizisten und die Feuerwehr jedoch gegen Pyroshows vor, weil die verwendeten Pyroartikel nicht für den Gebrauch im Stadion geeignet gewesen sein sollen. Dies hat die Fanszene nun geändert.
Am 22. September 2016 geht es vor dem Bundesgerichtshof (BGH) um einen Böllerwurf. Der 1. FC Köln will einen Böllerwerfer in Regress nehmen. Das Landgericht gab dem 1. FC Köln Recht, das Oberlandesgericht dem Böllerwerfer. Der BGH könnte nun ein richtungsweisendes Urteil sprechen.
Die idalab GmbH hat Daten zu Pyrotechnik-Vorfällen in der vergangenen Saison analysiert und dabei festgestellt, dass in Deutschland am häufigsten in den Gästeblock in Darmstadt und Aue gezündet wurde. Zudem scheint der DFB-Pokal bei Pyrozündern beliebter zu sein, als der Ligaalltag.
Mit 1.840 von 6.892 Stimmen wählten die Leser und Leserinnen von Faszination Fankurve die Pyroaktion der Fans des Hamburger SV beim Auswärtsspiel in Darmstadt zur Pyroshow der Saison 2015/2016. Die Aktion erhielt damit 26,70 Prozent aller abgegebenen Stimmen.
Nachdem die größte Blockfahne Europas von den Faszination Fankurve Lesern zur besten Choreografie der Saison gewählt wurde, suchen wir nun die sehenswerteste Pyroaktion der Saison 2015/2016. Zu Wahl stehen Pyroshows von 60 verschiedenen deutschen Fanszenen.
Der Staatsanwalt Horst Hund ist auf der Suche nach einer Lösung, um Bengalische Fackeln bei Fußballspielen löschen zu lassen. „Da hätte ich gerne eine technische Lösung. Vielleicht kann man die Dinger im Stadion irgendwie ablöschen“, erklärte Hund gegenüber dem Pfälzischen Merkur.
Das Strafensystem des DFB hat in der Fanszene nicht den besten Ruf. Hessens Innenminister Peter Beuth fordert nun eine Verschärfung des Systems und will, dass der DFB Punktabzug für Mannschaften einführt, deren Fans für Pyrotechnik-Vorfälle verantwortlich gemacht werden.
Heute wird in der gesamten Bundesrepublik wieder massig Pyrotechnik abgefeuert, schließlich ist dies laut Gesetz heute legal. Doch das gesamte Jahr über haben Fans in den deutschen Stadien große Pyroshows gezeigt. Faszination Fankurve zeigt die 50 imposantesten Pyroshows des Jahres 2015.
Die Jungen Liberalen Niedersachsen fordern die Legalisierung von Pyrotechnik in Deutschland. Dem Landesvorsitzenden der Jugendorganisation der FDP schwebt ein Pyro-Pass vor, der es Fans erlauben soll, legal Pyrotechnik im Stadion zu zünden. Kontrolliertes Zünden würde im Vergleich zu jetzigen Situation mehr Sicherheit bringen.
In Deutschland ist es üblich, dass Vereine für Vergehen ihrer Fans bestraft werden und diese Strafe in der Regel auch akzeptieren. In Schweden gibt es nun ein neues Modell, das die Vereine dazu verleiten soll, in ihre Infrastruktur zu investieren, um die Sicherheit zu erhöhen.
Gestern endete die 63. Skispringen Vierschanzentournee in Bischofshofen. Beim Abschlussspringen gab es eine Anzeige wegen Diebstahl eines Fanartikel, sieben Anzeigen wegen Pyrotechnik und eine Geldbörse wurde geklaut. Die Polizei bezeichnet den Einsatz trotzdem als reibungslos.
Bei den gestrigen Champions League Spielen machten die Borussia Dortmund Fans, bei ihrem Auswärtsspiel gegen Anderlecht, und die Galatasaray Fans, beim Auswärtsspiel beim FC Arsenal, mit Pyroaktionen auf sich aufmerksam. In beiden Fällen wurde Pyrotechnik aus dem Gästeblock geworfen.
In Schweden wird aktuell über die Legalisierung von Pyrotechnik diskutiert. U.a. im Swedbank Stadion von Malmö FF soll ein Pilotprojekt gestartet werden, das legales Zünden von Pyrotechnik vorsieht. Ähnliche Modelle wurden bereits in Norwegen und Österreich praktiziert.
Faszination Fankurve sprach mit zwei Pyrofans aus der Schweiz, die sich mit der Illegalität von Pyrotechnik nicht abfinden wollten und eine App entwickelten. Sie verschafften sich sogar bei Fifa-Präsident Sepp Blatter Gehör. Alles nur quatsch, oder eine wirkliche Pyro-Alternative?
Auf OpenPetition.de wurde eine Petition gestartet, die sich an den DFB richtet und für die Legalisierung von Pyrotechnik ausspricht. Die großangelegte Kampagne „Pyrotechnik legalisieren“ aus dem Jahr 2010 scheiterte nach erfolgsversprechendem Anfang.
Ein Fan von Lubin ging am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Breslau in Flammen auf, nachdem eine Bengalische Fackel zündete und dabei von einem Ordner mit Pfefferspray attackiert wurde. Das Pfefferspray ging in Flammen auf und für kurze Zeit brannte der Lubin-Fan.