Das war die WM 2006: Ein Turnier der Superlative
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums hat Faszination Fankurve die WM 2006 in den letzten gut vier Wochen Revue passieren lassen. Das Turnier konnte für einige Highlights... mehr
Deutschland ist durch einen 4:2-Erfolg gegen Argentinien im Halbfinale der WM 2006. Gefeierter Held im mit 72.000 Fans ausverkauften Olympiastadion Berlin ist Deutschlands Torwart Jens Lehmann. Der Zettel von Torwarttrainer Köpke ist bis heute berüchtigt.
In Hannover findet bereits im Achtelfinale ein absolutes Top-Duell statt: 43.000 Fans sehen eine erfahrene französische Mannschaft gegen größtenteils junge Spanier. Die Erfahrung siegt und Zinédine Zidane entscheidet das Spiel.
Australien hält vor 46.000 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern fast 90 Minuten die Null und spielt 40 Minuten in Überzahl. Am Ende schlägt sich der Außenseiter fast selbst. Die Schweiz scheidet ohne Gegentor im Turnier aus.
Gleich 4 Platzverweise gibt es im Nürnberger easyCredit-Stadion vor 41.000 Fans beim Achtelfinale zwischen Portugal und den Niederlanden. Allerdings fällt nur ein Tor und das für Portugal. Gegner im Viertelfinale sind die Three Lions aus England.
Der Mann des Tages im DFB-Dress: Lukas Podolski. 66.000 Zuschauer in der Münchner Allianz Arena sehen 2 Tore des 21-jährigen Angreifers gegen Schweden in den ersten zwölf Minuten. Als nächstes wartet Argentinien auf die Elf von Jürgen Klinsmann.
Die Schweizer Nati zieht durch einen 2:0-Erfolg gegen Südkorea am letzten Spieltag in Gruppe H nicht nur ins Achtelfinale ein, sondern lässt als Spitzenreiter sogar Frankreich hinter sich. Die Eidgenossen bleiben im dritten Spiel ohne Gegentor.
Australien braucht ein Unentschieden gegen Kroatien für den Achtelfinal-Einzug. Nach zweifachem Rückstand gelingt der Ausgleich in Minute 79 und damit der Sprung in die K.O.-Runde des Turniers. Gegner dort ist die italienische Squadra Azzurra.
Die Niederlande hätten einen Dreier im direkten Duell benötigt, um in Gruppe D noch an den Gauchos vorbeizuziehen, doch dies gelingt nicht. In Gruppe C kommt Mexiko trotz einer 1:2-Niederlage gegen die Portugiesen weiter.
Ab heute fallen die endgültigen Entscheidungen über die Teilnehmer im Achtelfinale. Die Gruppen A und B machen den Anfang. Die Favoriten halten sich schadlos, Deutschland schlägt Ecuador klar. Die Mittelamerikaner sind ebenfalls eine Runde weiter.
In Gruppe G nutzt die Schweiz Frankreichs Patzer vom Vortag zur Tabellenführung. 2:0 schlagen die Eidgenossen Togo vor 65.000 Besuchern im Dortmunder SIGNAL IDUNA PARK. Spanien hat keine Probleme beim 3:1 gegen Tunesien.
Zwei Spiele, kein Sieg, Zidane gesperrt: Nach dem 1:1 im Leipziger Zentralstadion gegen die von Dick Advocaat gecoachten Südkoreaner steht die Équipe Tricolore mit dem Rücken zur Wand. Brasilien ist für das Achtelfinale qualifiziert.
Für Italien läuft das Spiel im Kaiserslauterner Fritz-Walter-Stadion nicht gut: Daniele De Rossi muss vom Feld und durch ein Eigentor von Cristian Zaccardo können die USA nicht besiegt werden. Die Amerikaner verlieren gleich zwei Spieler.
Die argentinische Fußball-Legende Diego Armando Maradona sieht in der VELTINS-Arena den höchsten Sieg in der WM-Geschichte seines Heimatlandes. Der erst 18-jährige Lionel Messi trifft. Die Niederlande marschieren in Gruppe C im Gleichschritt.
Die Mittelamerikaner aus Ecuador spielen sich mehr und mehr in den Fokus: Nach zwei Spieltagen in Gruppe A sind sie wie Deutschland bereits für das Achtelfinale qualifiziert. England spielt schwach, aber holt den zweiten Sieg.
Oliver Neuville heißt der Held des Tages: In der Nachspielzeit trifft der Gladbacher Stürmer nach Vorlage von David Odonkor zum 1:0-Sieg gegen Polen. Beide waren zuvor eingewechselt worden. Spanien dominiert die Ukraine nach Belieben.
Der Auftakt für die brasilianische Nationalmannschaft, die Seleção, läuft nur vom Resultat her nach Plan: gegen Kroatien gewinnt das Team von Trainer Carlos Alberto Parreira durch einen Sonntagsschuss. Ronaldo ist nur ein Schatten seiner selbst.
Die Italiener unter Trainer Marcello Lippi schlagen Ghana in der Hannoveraner AWD-Arena mit 2:0. Die 43.000 Besucher merken schnell: Gegen die Defensive der Squadra Azzura gibt es kaum ein Durchkommen. Tschechien startet ebenfalls stark ins Turnier.
Die Niederländer beschließen den 1. Spieltag der Gruppe C gegen Serbien unter Leitung von Markus Merk. Im Leipziger Zentralstadion markiert Arjen Robben den einzigen Treffer vor 37.216 Besuchern. Mexiko dominiert gegen den Iran.
In Gruppe B bestreitet Trinidad & Tobago das erste Spiel bei einer Fußball-Weltmeisterschaft überhaupt. Im Dortmunder SIGNAL IDUNA PARK ist Schweden der Gegner des karibischen Inselstaates. England und Argentinien siegen jeweils knapp.
Am 9. Juni 2006 beginnt die FIFA Weltmeisterschaft in Deutschland. Die deutsche Nationalmannschaft startet in der Münchner Allianz Arena vor 64.950 Zuschauern gegen Costa Rica ins Turnier. Deutschland schlägt Costa Rica durch Treffer von Klose und Frings mit 4:2.
10 Jahre ist es her, dass Deutschland Gastgeber der Fußball-WM und „Die Welt zu Gast bei Freunden“ war. Ein Hauch Sommermärchen kehrt durch das WM-Tagebuch von Faszination Fankurve nun zurück. Wir hoffen, dass Sie mit uns ab morgen erneut in die WM 2006 eintauchen.
Eine Studie zum Thema: Die Weltmeisterschaft in Deutschland aus Sicht der brasilianischen Fans. Die brasilianische Fangruppe spielte eine besondere Bedeutung in der deutschen Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2006. Man erwartete eine bunte, fröhliche Menge, die mit ihrer Partylaune, Sambatrommeln und nicht zuletzt schönen Frauen dem Turnier einen besonderen Farbtupfer verpassen würde.
Das vom WM-OK ausgearbeitete Ticketsystem war in den letzten Jahren Diskussionsthema Nummer 1. Aber fangen wir mit dem Positiven an: Die Stadien waren voll, und auch wenn hin und wieder einige hundert Plätze kurzfristig mit Helfern aufgefüllt wurden, so hat sich das Desaster aus Portugal, als ganze Tribünenabschnitte frei blieben, während Fans ohne Karte vor …
Acht Prozent der Stadionkapazität, so ist es im Verteilungsschlüssel der FIFA festgelegt, stehen den nationalen Verbänden zur Verfügung. Wegen der unterschiedlichen Größe der Stadien ist es nur allzu logisch, dass manche Länder hiervon mehr profitieren
Von A nach B und von B nach C. Während der Vorrunde werden die Fans zweimal den Standort wechseln müssen, um alle drei Spiele ihrer Elf zu sehen. So viele Kilometer legen sie dabei zurück:
Neben den anreisenden Fans werden viele in Deutschland lebende Ausländer ihre Nationalelf unterstützen. So groß sind die jeweiligen „Kolonien“ der Staatsanghörigen der Teilnehmerländer:
Volksfeststimmung und ein farbenfrohes Treiben wird den Sommer 2006 beherrschen, und das nicht nur in den 13 WM-Städten, sondern im ganzen Land. Moment, 13 WM-Städte? Ja, denn wenn man über die attraktivsten Metropolen des WM-Sommers diskutiert, dann kommt man auch an Düsseldorf nicht vorbei.
Franz Beckenbauer wurde stellvertretend für das Organisationskomitee WM 2006 durch den FoeBuD (Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.) der „Big Brother Award“ in der Kategorie Verbraucherschutz überreicht.
Der Chip im Ball ist nur die Spitze des Eisbergs. Das digitale Zeitalter hat auch den Fußball längst eingeholt. Abhörsichere Funknetze für Sicherheitskräfte, Verkehrsmanagementsysteme, die auch Fußgängern helfen, und High Definition TV machen die Fußball-WM 2006 zur ersten Multimedia-WM in der Geschichte des Turniers. Sie verwandeln so manches Stadion in einen High-Tech-Tempel.
Nach dem Hallo-Wach-Pillen Logo und dem Gute Nacht-Poster wird das Organisationskomitee am 13. November nun auch das WM-Maskottchen präsentieren.
Die Reservierung der WM-VIP-Tickets ist abgelaufen. Bisher waren die begehrten Eintrittskarten den Sponsoren vorbehalten, aber ab sofort gilt im freien Verkauf „First come, first serve“.
...kommen nicht von Funny Frisch, sondern von der Bremer CTS-Eventim AG. Sie dienen auch nicht dem Verzehr, vielmehr sorgen sie dafür, dass Hooligans bei der WM zumindest im Stadion keine Rolle spielen werden. Die Chips von CTS ersetzen nämlich die herkömmlichen Eintrittskarten.
Während Jens Lehmann mit seinen Nike-Handschuhen im Iran Länderspiel gegen das allmächtige DFB-Sponsorship von adidas aufmüpfte, macht derzeit Coca Cola deutlich, dass es solche Sperenzchen während der WM nicht duldet.
Ach ist das unangenehm. Das Flugticket in Händen, stellt man fest: Am Reiseziel ist alles ausgebucht. Damit keiner der 32 WM-Teilnehmer auf Gastfamilien angewiesen ist, hat das OK jetzt schon für alle Delegationen eine dufte Vorauswahl von 110 Unterkünften samt Trainingsmöglichkeiten getroffen.