Dynamo-Fanszene zieht sich wieder aus dem Stadion zurück
Weil in Sachsen mittlerweile auch für den Stadionbesuch die 2G-Regel statt der bisherigen 3G-Regelung gilt, wird die aktive Fanszene von Dynamo Dresden bei Heimspielen der... mehr
Nachdem am Donnerstag eine Öffentlichkeitsfahndung nach 20 Dynamo Dresden-Fans startete, denen eine Beteiligung an den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 in Dresden vorgeworfen wurde (Faszination Fankurve berichtete), tauchten am Wochenende in Dresden abgeänderte Fahndungsplakate auf. Statt Dynamo-Fans waren darauf Polizisten abgebildet.
Seit Donnerstag gibt es eine gemeinsame Öffentlichkeitsfahndung der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden. Mit Fotos wird öffentlich nach 20 tatverdächtigen Personen gefahndet, die im Rahmen des Heimspiels von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München am 16. Mai 2021 an Auseinandersetzungen beteiligt gewesen sein sollen.
Nach den Ausschreitungen von Dresden am vergangenen Sonntag hat am heutigen Mittwoch die Fangemeinschaft Dynamo Stellung zu den Vorfällen selbst, aber auch zur Situation, die im Vorfeld des Aufstiegsspiel Stellung genommen. Die Fangemeinschaft distanziert sich in dem Statement von Gewalt.
Nachdem es am gestrigen Nachmittag in Dresden zu stundenlangen Ausschreitungen zwischen Dynamo-Fans und der Polizei kam (Faszination Fankurve berichtete), haben die Schwarz-Gelbe Hilfe, das Fanprojekt Dresden und die Polizeidirektion Dresden Stellungnahmen zu den Vorfällen veröffentlicht.
Die SG Dynamo Dresden ist durch einen 4:0 Sieg beim heutigen Heimspiel gegen Türkgücü München in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Etwa 5.000 Dynamo-Fans versammelten sich im Großen Garten in Dresden. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei.
Nachdem die Drittligapartie zwischen Dynamo Dresden und Türkgücü München wegen einer längst verbotenen Querdenker-Demonstration in Dresden von Samstag auf Sonntag verlegt wurde (Faszination Fankurve berichtete), ruft der K-Block Dynamo nun zu einem „Familien-Spaziergang“ beim möglichen Aufstiegsspiel von Dynamo auf.
Die Polizei hat eine Verlegung der Drittligapartie zwischen Dynamo Dresden und Türkgücü München von Samstag auf Sonntag ins Spiel gebracht, weil am kommenden Samstag die Anreise von sogenannten Querdenkern nach Dresden befürchtet wird. Angemeldete Demonstrationen wurden jedoch verboten.
Im Januar 2021 berichteten wir darüber, dass der Drohneneinsatz beim DFB-Pokalspiel zwischen dem SSV Ulm und Eintracht Frankfurt am 18. August 2018 rechtswidrig war. Doch nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in Sachsen wurden Drohnen eingesetzt, um Fußballfans zu beobachten.
Der Drittligist aus Dresden will noch in dieser Saison wieder vor Zuschauern spielen. Geschäftsführer Jürgen Wehland sprach von gleich mehreren Konzepten, die sich der Club aus Sachsen hat einfallen lassen.
Zwei Tage vorm Ostduell zwischen Dynamo Dresden und dem FC Hansa platzierten Dynamo-Fans Spruchbänder in Dresden (Faszination Fankurve berichtete). Einen Tag vor dem Duell veröffentlichte der K-Block Dynamo nun Fotos von Spruchbändern, die Dynamo-Fans in Rostock anbrachten.
Am Sonntag kommt es im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden zum Spitzenspiel der 3. Liga zwischen Dynamo Dresden und dem FC Hansa Rostock. Zwei Tage vor diesem Ost-Duell hat der K-Block eine Aktion durchgeführt, bei der in Dresden zahlreiche Spruchbänder zu sehen sind.
Heute vor 30 Jahren endete das Europapokal-Heimspiel von Dynamo Dresden gegen Roter Stern Belgrad mit einem Spielabbruch wegen Zuschauerausschreitungen. Zum Hinspiel zwei Wochen vorher reisten über zehn Busse mit Dynamo-Fans an, denen ein heißer Empfang bereitet wurde.
Anlässlich des Internationalen Frauentages veröffentlichte Dynamo Dresden gestern den knapp einstündigen Dokumentarfilm „Immer wieder Dynamo“ über weibliche SGD-Fans. Finanziert wurde der Film über einen Teil der Strafzahlungen, die der DFB in der Vergangenheit gegen Dynamo verhängte.
Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in einer Kleinstadt in Sachsen fanden Polizisten mehrere Aufkleber mit Bezug zu Dynamo Dresden und stellten diese sicher, da von den Stickern und dem Besitzer eine drohende Gefahr der Sachbeschädigung ausgehen würde.
Nachdem Türkgücü München-Investor Hasan Kivran zum Jahresende bekannt gab, seine Anteile an der Türkgücü München Fußball GmbH verkaufen zu wollen, ist unklar wie es bei dem Investorenverein nun weitergeht. Eine Geisterticket-Aktion für das kommende Heimspiel gegen Dynamo Dresden soll Geld in Kasse spülen.
Dynamo Dresden empfängt heute um 20:45 Uhr den SV Darmstadt 98 in der 2. Runde des DFB-Pokals im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion. Im Rahmen der „30.000 + Geister für Dynamo!“-Aktion, die gemeinsam von Fanvertretern und dem Verein entwickelt wurde, sollten im Stadion eigentlich 30.000 Luftballons zu sehen sein.
Dynamo Dresden verkauft zum DFB-Pokal-Heimspiel am 22. Dezember 2020 gegen den SV Darmstadt 98 bis zu 30.000 sogenannte Geistertickets zum Preis von je fünf Euro. Die „30.000 Geister für Dynamo!“-Aktion findet statt, weil Dynamo-Fans das Bedürfnis hatten, ihren Verein auch in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen.
Die Ultras Dynamo sind am gestrigen Donnerstag auf Tag genau 20 Jahre alt geworden (Faszination Fankurve berichtete). Der K-Block hat heute ein Video veröffentlicht, wie Dresden West den Ultras Dynamo gestern mit einem Banner und Pyrotechnik zu diesem runden Geburtstag gratulierte:
Dynamo Dresden konnte die gestrige Drittligapartie im Ostseestadion bei Hansa Rostock mit 3:1 gewinnen. Die Fanszene von Dynamo nahm die Mannschaft nach Rückankunft in Dresden am Trainingsgelände mit einer Pyroshow in Empfang. Faszination Fankurve zeigt ein Video davon:
Am Sonntag steht für Dynamo Dresden das erste Heimspiel der Drittligasaison 2020/2021 an. Im Vorfeld der Partie gegen Waldhof Mannheim haben sich die Ultras Dynamo zu Wort gemeldet und in einer Stellungnahme erklärt, wie man in Dresden mit der aktuellen Situation bei Teilzulassungen umgehen wolle.
In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft Dynamo Dresden am Montagabend auf den Hamburger SV. Das Rudolf-Harbig-Stadion wird dabei mit zwischen 7.000 und über 10.000 Fans gefüllt sein. Die genaue Anzahl an zur Verfügung stehenden Eintrittskarten richtet sich danach, wie groß die Gruppenbestellungen ausfallen.
Einem Dynamo Dresden-Fan wurde vorgeworfen, beim Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am 01. Dezember 2018 mit einem gefährlichen Gegenstand den Versuch unternommen zu haben, einen Polizisten zu verletzen. Doch der SGD-Fan, der sich diesem Vorwurf ausgesetzt sah, war gar nicht in Hamburg.
Tausende Fans von Dynamo Dresden folgten am heutigen Nachmittag dem Aufruf der aktiven Fanszene und versammelten sich zum Heimspiel gegen den VfL Osnabrück im Umfeld des Rudolf-Harbig-Stadions. Die Gesänge der Dynamo-Fans, die auch Pyrotechnik zündeten, waren im leeren Stadion zu hören.
Die Fanszene von Dynamo Dresden wird das letzten Spiel der Saison 2019/2020 wieder im Umfeld des Rudolf-Harbig-Stadions verfolgen, in dem die Mannschaft am Sonntag gegen den VfL Osnabrück antritt. Anders als beim Heimspiel gegen den HSV gab der K-Block diese Entscheidung dieses Mal öffentlich bekannt.
Dynamo Dresden erlitt am Freitagabend durch eine 1:0 Heimniederlage gegen Hamburger SV einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf. Im Nachgang des Spiels versammelten sich zahlreiche aktive Dynamo-Fans am Rudolf-Harbig-Stadion, um die eigene Mannschaft nach der Niederlage wieder aufzubauen.
Einem Dynamo Dresden-Fan wurde vorgeworfen, am 25. Oktober 2017 beim Pokalspiel beim SC Freiburg eine Bengalische Fackel in Richtung einer Polizeikette geworfen zu haben. Der Dynamo-Fan musste sich deswegen an drei Verhandlungstagen vor Gericht verantworten.
Vorm heutigen Geister-Heimspiel von Dynamo Dresden gegen den VfB Stuttgart motivierten die Ultras Dynamo die SGD-Spieler mit einer großen Pyroshow und einem Feuerwerk, das vom Spielerhotel aus zu sehen war. „Wir zusammen gegen den Rest der Welt!“, stand während der Aktion auf einem Spruchband geschrieben.
Wegen einer vermeintlichen räuberischen Erpressung mussten sich drei Dynamo-Fans Mitte Januar 2020 vorm Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Dresden verantworten. Den SGD-Fans wurde vorgeworfen, beim Gastspiel von Hansa Rostock beim FSV Zwickau einem Gästefan den Schal gestohlen zu haben.
Nachdem die DFL gestern auf einer Pressekonferenz bekannt gab, dass Dynamo Dresden am 17. Mai 2020 mit einem Auswärtsspiel bei Hannover 96 in den Restart der 2. Bundesliga geht, machte in den sozialen Netzwerken gefälschter Aufruf der Ultras Dynamo die Runde.
Vor zwei Wochen haben die Ultras Dynamo ein Spruchband an der Brühlschen Terrasse in der Altstadt von Dresden angebracht, auf dem „Dresden hat es oft gezeigt, in der Not hilft nur Zusammenhalt. Auch diese Krise werden wir überstehen. Danke an alle, die täglich alles dafür geben!“ geschrieben stand.
Am 12. April 2020 wird Dynamo Dresden 67 Jahre alt. Verein und aktive Fanszene organisieren auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Themenwoche. Beim vierten Dresdner Traditionstag soll das 30-jährige Jubiläum zum dritten Doublesieg der Vereinsgeschichte im Mittelpunkt stehen.
Auf ihrem Youtube-Kanal „ElbkaidaTV“ haben die Ultras Dynamo ein Video veröffentlicht, mit dem auf die Zeiten im alten Rudolf-Harbig-Stadion zurückgeblickt wird. Musikalisch hinterlegt wurde das Video mit dem Song „Ehre wem Ehre gebührt“ von Krähe.
Nach Abpfiff des Zweitligaspiels zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden kam es im Millerntor zu Auseinandersetzungen zwischen Gästefans und Ordnern (Faszination Fankurve berichtete). Dynamo Dresden hat die Vorfälle des Tages detailliert aufgearbeitet und nun Stellung bezogen.
In der vergangenen Nacht sind unbekannte Personen in das Fanprojekt Dresden in der Löbtauer Straße in Dresden eingebrochen. Bei dem Einbruch wurde unter anderem der Kleinbus des sozialpädagogischen Fanprojekt geklaut. Die Dresdner Polizei war bereits vor Ort, um Spuren zu sichern.
Der Bundesgerichtshof hat 2016 entschieden, dass die Weitergabe von DFB-Strafen wegen Zuschauerfehlverhalten an die entsprechenden Verursacher erlaubt ist. Vereine, die mit einer Verbandsstrafe belegt werden, können sich das Geld somit bei ihren Fans wiederholen, falls die Verursacher ausfindig gemacht wurden.
Im K-Block des Rudolf-Harbig-Stadions zeigten die Ultras Dynamo gestern vor Anpfiff des wichtigen Heimspiels gegen den Karlsruher SC eine große Choreografie, mit der auf kreative Weise an die Camouflage-Mottotour nach Karlsruhe im Jahr 2017 und an die Folgen erinnert wurde.
Am vergangenen Wochenende startete die von Ultras Dynamo und Dynamo Dresden initiierte „Wir. Zusammen. Jetzt!“-Kampagne, mit der man in Dresden den Abstiegskampf angehen will (Faszination Fankurve berichtete). Im Rahmen dieser Kampagne kam es gestern zu einem Trainingsbesuch.
Bevor Dynamo Dresden am Mittwoch mit einem Heimspiel ins Jahr 2020 startet, haben die Ultras Dynamo gemeinsam mit dem Verein die Kampagne „Wir. Zusammen. Jetzt!“ ins Leben gerufen. Damit soll der im Abstiegskampf benötigte Zusammenhalt in Dresden wieder zu alter Stärke zurückfinden.
Im Juni 2011 hat Dynamo Dresden die eigene dritte Mannschaft nach zwölf Jahren vom Spielbetrieb abgemeldet. In der Mannschaft waren Freizeitsportler aus der Fanszene von Dynamo aktiv, die von ihren Freunden regelmäßig lautstark unterstützt wurden. Nun gab es ein kurzes Comeback.
Beim Heimspiel von Dynamo Dresden war am Samstag im K-Block ein Spruchband zu lesen, auf dem „Dynamo mit tausenden Bullen bewachen, aber Augusts Schätze sich selbst überlassen!“ geschrieben stand. Das Plakat spielte auf den Kunstraub am 25. November 2019 in Dresden an.
Wie Dynamo Dresden heute mitteilte, hat die Polizei Dresden eine Person ermittelt, die verdächtigt wird, am 08. November 2019 beim Heimspiel von Dynamo Dresden gegen den SV Wehen einen Böller geworfen zu haben.
Etwa 30.000 bis 35.000 Fans von Dynamo Dresden werden am Mittwochabend im zum DFB-Pokalspiel bei Hertha BSC im Berliner Olympiastadion erwartet. Die aktive Fanszene von Dynamo wird beim Zweitrunden-Pokalspiel Becherspenden für 58 Dynamo-Fans sammeln.
Das Solidaritätskomitee Dynamo versucht aktuell 179.000 Euro für die 58 Dresden-Fans einzusammeln, die wegen der Vorfälle in Karlsruhe mit Strafen belegt wurden (Faszination Fankurve berichtete). Aktuell sind über 36.000 Euro, also 20 Prozent der Gesamtsumme gespendet worden.
Stefan „Lehmi“ Lehmann, der ehemalige Vorsänger der Ultras Dynamo, hat wegen der Vorfälle in Karlsruhe die höchste persönliche Geldstrafe aller betroffenen Dynamo-Fans erhalten. Der gegen ihn ausgesprochene Strafbefehl sieht neben einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro auch eine Bewährungsstrafe vor.
58 Fans von Dynamo Dresden haben im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Strafbefehle wegen der Vorfälle am 14. Mai 2017 in Karlsruhe bekommen. Neben hohen Geldstrafen sind darunter auch Bewährungsstrafen. Nach aktuellem Stand braucht das Solidaritätskomitee Dynamo 290.000 Euro, um alle Strafen zu bezahlen.
Im Nachgang des Auswärtsspiels von Dynamo Dresden am 11. Februar 2019 im Volksparkstadion beim Hamburger SV kam es beim Abmarsch der Gästefans zu einem folgenschweren Vorfall, bei dem ein 71 Jahre alter Dynamo-Fan stürzte und sich schwere Verletzungen zuzog (Faszination Fankurve berichtete).
Beim Heimspiel von Dynamo Dresden am Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg war im K-Block ein Spruchband zu sehen, auf dem „Nur der Mossad darf Israel abhören!“ geschrieben stand. Doch was hat es mit diesem Spruchband über „Israel“ und den israelischen Geheimdienst auf sich?
Wenn Dynamo Dresden am Mittwoch den 30. Oktober 2019 in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Hertha BSC zu Gast ist, werden über 20.000 Dynamo-Fans ihr Team in der Hauptstadt unterstützen. Die Hertha hat das Gästekontingent für den Zweitligisten aus Sachsen mehrfach erhöht.
Nach Abpfiff des Zweitligaspiels stürzte ein Dynamo Dresden-Fan im Gästeblock in Darmstadt von einer Mauer und verletzte sich dabei schwer (Faszination Fankurve berichtete). Heute hat sich die Schwarz-Gelbe-Hilfe ausführlich zu diesem Vorfall zu Wort gemeldet und dabei von Sicherheitsmängeln im Gästeblock des Böllenfalltors berichtet.
Am Freitagabend verletzte sich ein Dynamo Dresden-Fans nach Abpfiff des Zweitligaspiels beim SV Darmstadt 98 schwer, nachdem er von einer Mauer stürzte. Der Fan wurde vor Ort erstversorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber, der auf dem Spielfeld landete, in ein Krankenhaus gebracht.
5.673 Zuschauer kamen am Samstag ins Stadion in Zwickau, um das „Heimspiel“ der TuS Dassendorf gegen Dynamo Dresden zu sehen. Der Hamburger Oberligist TuS Dassendorf fand in Norddeutschland kein geeignetes Stadion und zog deshalb 530 Kilometer weiter nach Westsachsen um.
Mangels anderer Möglichkeiten zieht der Hamburger Oberligist TuS Dassendorf für das morgige DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden ins Stadion Zwickau um. Wie schon im Jahr 2017 hat Dynamo damit in der ersten Runde des DFB-Pokals ein Heimspiel bei den Freunden aus Zwickau.
Nachdem die aktive Fanszene von Dynamo Dresden gestern bekannt gab, dass man dem Auswärtsspiel in Karlsruhe fernbleiben wird (Faszination Fankurve berichtete), erklärte Dynamo Dresden, dass man das Vorhaben der eigenen Fans unterstütze.
Die aktive Fanszene von Dynamo Dresden wird das Auswärtsspiel am 03. August 2019 im Wildparkstadion beim Karlsruher SC nicht besuchen. Unter dem Motto „Zusammenhalt - Wir bleiben hier“ wird es laut Ultras Dynamo stattdessen ein Alternativprogramm im Rudolf-Harbig-Stadion geben.
Bisher waren 28 Dynamo-Fans von den Hausdurchsuchungen am 5. Dezember 2017 und den Ermittlungen im Zuge des Auswärtsspiels beim Karlsruher SC am 14. Mai 2017 betroffen. Nun machte das Solidaritätskomitee Dynamo (SoKo Dynamo) öffentlich, dass die Ermittlungen auf weitere SGD-Fans ausgeweitet wurden.
Der Hamburger Oberligist TuS Dassendorf kann das DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden nicht im eigenen Stadion austragen. Die Suche nach einem passenden Stadion verlief schwierig, der Club deshalb zieht 530 Kilometer um.
Weil Dynamo Dresden-Torwart Markus Schubert den Verein zum Saisonende verlassen wird, zeigten die Dynamo-Fans beim Auswärtsspiel in Ingolstadt ein „Spieler kommen, Spieler gehen - Doch du bist die größte H*re!“-Plakat (Faszination Fankurve berichtete). Die Ultras Dynamo haben nun Stellung zum Thema genommen.
Etwa 2.000 Dynamo Dresden-Fans reisten gestern nach Ingolstadt, um die eigene Mannschaft beim Zweitliga-Auswärtsspiel lautstark zu unterstützen. Doch nicht alle Dynamo-Spieler wurden supportet. Für Torwart Markus Schubert hatten viele Dynamo-Fans nur Verachtung übrig.
Die Ultras Dynamo organisieren beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln am 21. April 2019 gemeinsam mit Dynamo Dresden den dritten Dresdner Traditionstag. Seit Mitte April 2017 wird dieser Aktionsspieltag im Rudolf-Harbig-Stadion in zeitlicher Nähe zum Vereinsgeburtstag durchgeführt.
Einem Vorsänger von Dynamo Dresden wurde vorgeworfen am 11. September 2016 beim Auswärtsspiel bei Hannover 96 „Für jedes Stadionverbot, schlagen wir einen Bullen tot“ gesungen zu haben, weshalb er im Sommer 2017 mit einem Strafbefehl belegt wurde.